Cannes (dpa) - Der Regisseur
Wim Wenders (62) nimmt es sehr gelassen, dass sein Film "
Palermo Shooting" beim Festival in Cannes erst am Samstagabend als letzter Beitrag im Wettbewerb offiziell gezeigt wird. „Das Beste kommt zum Schluss“, sagte der Filmemacher in Cannes.
Rein statistisch gesehen hätten die letzten Beiträge häufiger große Preise bekommen als die Starter im Rennen um die Goldene Palme.
Bei einem Essen der Filmstiftung NRW wandte sich der in Düsseldorf geborene Wenders direkt an den nordrhein-westfälischen Kultur- und Medienminister Andreas Krautscheid (CDU), der zum ersten Mal zu Besuch in Cannes war. „Ich bin ja der Nordrhein-Westfale, der hier am häufigsten war.“ Das Festival funktioniere im Prinzip wie die Altstadt von Düsseldorf: „Es ist immer viel los und irgendwann sind alle außer Rand und Band.“
Nur das Schwimmen im Mittelmeer könne er noch nicht unbedingt empfehlen. Wenders: „Als Regisseur muss man ja immer bereit sein, Baden zu gehen, aber nicht unbedingt hier im Wasser.“
Zum Cannes-Special von FILMSTARTS.de