Ludwigshafen (dpa) - Der Schauspieler
Devid Striesow („
Yella“, „
Der Untergang“) ist am Samstag mit dem „Preis für Schauspielkunst“ ausgezeichnet worden. Der 34-Jährige nahm die undotierte Auszeichnung beim 4. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen entgegen.
„Devid Striesow gilt als Schauspieler ohne Paraderolle. Kein konkretes Bild, kein Image heftet sich an ihn“, sagte Festivaldirektor und Laudator Michael Kötz. „Er kann alles sein, bei jedem Film ein anderer werden, mühelos, fraglos und unbezweifelbar.“ Mit dem Preis für Schauspielkunst sind seit 2005 die deutschen Stars
Hanna Schygulla,
Klaus Maria Brandauer und
Katja Riemann geehrt worden. Die Schauspielerin
Nina Hoss erhält am kommenden Montag (9. Juni) die Auszeichnung.
Devid Striesow ist in zwei Produktionen des diesjährigen Festivals zu sehen: als untreuer Ehemann in dem Wettbewerbsbeitrag „
Das Herz ist ein dunkler Wald“ neben Schauspielkollegin Nina Hoss (32) und in „12 heißt: Ich liebe Dich“. Der Film, in dem Striesow einen Stasi-Offizier spielt, läuft in der Hauptreihe „Lichtblicke“. 2007 erhielt Devid Striesow den Deutschen Filmpreis für seine Rolle als Obersturmbannführer Friedrich Herzog in dem KZ-Drama „
Die Fälscher. Bekannt wurde der Film -und Theaterschauspieler auch durch seinen Part als Assistent in der ZDF-Krimi Serie „Bella Block“.
Beim zehntägigen Festival des deutschen Films konkurrieren noch bis zum 15. Juni zehn Spielfilme um den mit 50 000 Euro dotierten „Filmkunstpreis“. 13 weitere Produktionen laufen in der Reihe „Lichtblicke“.