Berlin (dpa) - Oscar-Preisträgerin
Charlize Theron (32) hat eine Schwäche für gutes Essen. „Ich plane auch meine Reisen rund um das Essen und habe eine Liste mit meinen Lieblingsrestaurants in jeder Stadt“, sagte sie.
Die Hollywood-Schauspielerin ist zur Zeit wegen der Deutschlandpremiere ihres neuen Films „
Hancock“ in Berlin. „Ich würde alles für Essen tun.“ Die Werbetour für die Actionkomödie „Hancock“ mit Theron,
Will Smith und
Jason Bateman in den Hauptrollen führte die Schauspieler bereits nach Paris. Nach der Premiere in Berlin sind Gala-Vorstellungen in London und Moskau geplant. In Berlin sei ihr Lieblingsrestaurant ein szeniges, asiatisches Lokal im Bezirk Mitte, verriet Theron.
In „Hancock“ spielt die gebürtige Südafrikanerin eine Hausfrau mit einem großen Geheimnis. Will Smith (39) ist der Superheld Hancock, der mit seinen enormen Kräften allerdings nicht so recht umzugehen weiß. Zwar rettet er Geiseln und bringt Gangster zur Strecke. Durch seinen Hang zum Alkohol enden Hancocks Rettungsaktionen aber meist in einem riesigen Chaos - inklusive Unmengen kaputter Polizeiautos, durch die Wucht seiner unsanften Landungen aufgewühlte Straßen und verärgerter Geretteter. Schon bald hasst ihn die gesamte Bevölkerung von Los Angeles - bis auf den PR-Berater Ray (Jason Bateman), den Hancock vor einem nahenden Zug gerettet hat.
Auch im wirklichen Leben wären Smith übernatürliche Kräfte willkommen. „Ich würde gerne die Gedanken der Menschen lesen können“, meinte der US-Schauspieler. „Ich glaube, dann könnte man alle Probleme der Welt lösen“, sagte Smith. Im Film bedankt sich Ray bei dem unbeliebten, einsamen und ziemlich heruntergekommenen Superhelden mit einer eigens für ihn kreierten Image-Kampagne. Doch dann verliebt sich Hancock ausgerechnet in die von Theron gespielte Ehefrau seines Image-Beraters Ray. Diese hat ebenso wie Hancock eine rätselhafte Vergangenheit.
Die schöne Idee von einem verletzlichen Superhelden und die rasanten Actionszenen können am Ende des Films allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte nicht ganz schlüssig und durchdacht erzählt ist. Regie führte
Peter Berg („
Operation: Kingdom“), Produzent ist
Akiva Goldsman („
Mr. & Mrs. Smith“). Beide wollten am Abend zusammen mit ihren Schauspielern die Deutschlandpremiere im Cinestar-Kino am Potsdamer Platz feiern.