Die ganze Welt scheint schon jetzt ihr Urteil über „
Terminator: Die Erlösung“ gefällt zu haben, den vierten Teil der „
Terminator“-Reihe. Denn inszeniert wird der von
McG, der ja nicht einmal einen richtigen Namen hat, und nur die klamaukigen „
3 Engel für Charlie“-Filme sowie Musikvideos als Referenz vorweisen kann, so der Regisseur über sich selbst. Doch McG ist trotzdem optimistisch, dass die Fans seinen Film mögen werden. Auch zwei der heute größten Schauspielstars,
Sean Penn und
Johnny Depp haben ja schließlich ganz anders angefangen, warum sollte nicht auch er einen Wandel schaffen. Er wolle da einfach den Film für sich sprechen lassen. Dieser sei sehr düster ausgefallen und habe einen ganz anderen Look als die Vorgänger, was auch nötig sei, da der Film ja nun in der Zukunft spiele. Besonders stolz sei er auf den Look der Roboter, die noch einen früheren, nicht so menschenähnlichen Look wie der spätere von
Arnold Schwarzenegger dargestellte Terminator haben. Der ehemalige Schauspieler und jetzige Gouverneur von Kalifornien heizte jüngst Spekulationen über eine kleine Cameo-Rolle an, als er die Dreharbeiten besuchte.
Zu der unberechtigten Vorabschelte gehören nach McGs Aussage auch die Gerüchte über die Altersfreigabe. Man sei heftigst dafür kritisiert worden, dass man angeblich einen PG-13-Film mache. Doch das stimme gar nicht. Der Film stehe an erster Stelle und beim Dreh habe man an die Altersfreigabe überhaupt nicht gedacht. Das haben sich er selbst und auch Schauspieler
Christian Bale vertraglich zusichern lassen und so sei auch der Film entstanden, den sie beide gewollt haben. Und zu PG-13 meinte McG: „Dark Knight“ sei doch ein junges Beispiel für einen düsteren und sehr guten Film, der auch nicht frei von Brutalität sei und der trotzdem ein PG-13-Rating habe. Wenn man für „Terminator: Die Erlösung“ nun ein solches bekomme, dann nehme man es gerne an. Wenn es ein R-Rating wird, dann ist es ein R-Rating und dann kommt der Film halt mit einem R-Rating in die Kinos.
McG sieht das Werk als großes Gemeinschaftsprojekt und ist vor allem jetzt auch schon
James Cameron dankbar. Der habe ihn von der ersten Minute an unterstützt und habe ihn schlussendlich auch überzeugt, das Projekt zu übernehmen. Cameron sei begeistert gewesen von der Storyidee und McGs Ideen für die visuelle Umsetzung. Er habe ihm auch geraten über der Kritik zu stehen und sein Ding durchzuziehen. Cameron benutzte dabei einen Vergleich mit seiner eigenen Karriere. Als er sich entschloss ein „
Alien“-Sequel zu drehen und früh offenbarte einen völlig anderen Ansatz zu wählen als Vorgänger
Ridley Scott, habe es auch nur negative Meinungen gegeben. Von Cameron sei auch ein weiterer Tipp gekommen: Dieser hat ihm Hauptdarsteller
Sam Worthington („
Rogue - Im falschen Revier“) empfohlen, der im Dezember 2009 auch in Camerons heiß erwartetem Sci-Fi-Projekt „
Avatar“ in der Hauptrolle zu sehen sein wird.
Sehr wichtig für die Entstehung des Films sei auch der zweite Hauptdarsteller Christian Bale. Der sei mit vollem Einsatz bei der Sache gewesen, habe sich nach dem vierzehnstündigen Drehtag immer noch mit ihm zusammengesetzt, um Ideen und Einstellungen für den nächsten Tag zu diskutieren. Bale sei unglaublich eng von Anfang an in die Entstehung des Films eingebunden gewesen, habe von Beginn an auch am Drehbuch mitgearbeitet und Vorschläge gemacht. Neben den Autoren seien McG und Bale auch die einzigen, die das Ende des Films wirklich kennen. Den Informationen, die so durch das Internet geistern, solle man nicht glauben. Es seien auch bewusst ein paar Falschinformationen lanciert worden. Das Drehbuch von
Jonathan Nolan („
Dark Knight“) und
John D. Brancato („
Terminator 3“) halte einige Überraschungen bereit und werde auch die Hardcore-Fans verblüffen.
„Terminator: Die Erlösung“ kommt voraussichtlich am 4. Juni 2009 in die deutschen Kinos. Neben Worthington und Bale werden
Anton Yelchin („
Star Trek“),
Bryce Dallas Howard („
Das Mädchen aus dem Wasser“) und
Moon Bloodgood („
Pathfinder“) in größeren Rollen zu sehen sein. Den Hauptpart auf der bösen Seite übernimmt
Helena Bonham Carter („
Sweeney Todd“), die eine Roboterentwicklerin spielt, die in Tradition zu Dr. Frankenstein stehen soll.