Paris (dpa) - Das deutsche Filmfestival in Paris wird dieses Jahr mit dem Liebesdrama „
Jerichow“ von
Christian Petzold eröffnet. Der Film, der vor wenigen Wochen in Venedig als Favorit ins Rennen um den Goldenen Löwen geschickt wurde, wird an diesem Mittwoch in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt.
Auf dem Programm der knapp einwöchigen Veranstaltung stehen mehr als 20 Lang- und Kurzfilme. Auf der Liste der Langfilme stehen „
Friedliche Zeiten“ von
Neele Leana Vollmar, der den Alltag einer deutschen Familie in den 60er Jahren nach der Flucht aus der DDR in den Westen beschreibt, sowie „Sieben Tage Sonntag“. Es ist der erste Spielfilm von Niels Laupert und handelt über zwei Jugendliche, die zu Mördern werden.
Neben den weiteren Debütfilmen „
Mein Freund aus Faro“ von
Nana Neul und „Die Besucherin“ von Lola Randl werden auch Klassiker von Rainer W. Fassbinder gezeigt wie „
Die Ehe der Maria Braun“ und „
Die bitteren Tränen der Petra von Kant“. Das Festival wird von der German Films Service + Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Paris organisiert.