Hof/Saale (dpa) - In Hof gehen heute die 42. Internationalen Filmtage zu Ende. Das Festival gilt seit Jahrzehnten als das Sprungbrett für den deutschen Filmnachwuchs.
Die Regisseurin Friederike Jehn und ihr Spielfilm „Weitertanzen“ waren am Samstag mit dem Eastman-Förderpreis ausgezeichnet worden. Mit Filmmaterial im Wert von 4000 Euro unterstützt die Kodak GmbH (Stuttgart) ein junges Talent aus der Filmbranche. Die aus Fulda stammende 31-Jährige schildert in ihrem ersten Spielfilm, wie die junge Maren an ihrem Hochzeitstag immer mehr von Selbstzweifeln geplagt wird, die schließlich in Alpträumen enden. Der Eastman-Förderpreis für Nachwuchstalente wurde zum 25. Mal vergeben.
Insgesamt standen seit dem vergangenen Dienstag 100 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme auf dem Programm. Darunter waren zahlreiche Erstaufführungen. Zu den Höhepunkten zählten das Regiedebüt von
Ina Weisse mit ihrem Familienmelodram „
Der Architekt“ und der Eröffnungsfilm „
Im Winter ein Jahr“ von Oscar-Preisträgerin
Caroline Link. Der Filmpreis der Stadt Hof ging in diesem Jahr an das „enfant terrible“ des deutschen Films, den Regisseur
Rosa von Praunheim.