Hamburg (dpa) - Mit „
Soul Kitchen“ kocht
Fatih Akin im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg auf. Der Filmemacher dreht seinen neuen Film derzeit mit Schauspielern und Freunden wie
Moritz Bleibtreu und
Adam Bousdoukos in seiner Heimatstadt.
Erzählt wird von Kneipenbesitzer Zinos (Bousdoukos), der vom Pech verfolgt wird. Der in Hamburg geborene und aufgewachsene Akin bezeichnet „Soul Kitchen“ als seinen ersten „Heimatfilm“. Seine Liebe zu Hamburg sei ausschlaggebend für die Dreharbeiten in der Hansestadt gewesen, sagte Akin („
Gegen die Wand“), „gerade weil ich so viel herumgereist bin“.
Man habe ihm Drehs ins Spanien und Hollywood angeboten, „aber die große Herausforderung war für mich vor der Haustür.“ Der Film stehe in der Tradition von „
Absolute Giganten“ (
Sebastian Schipper) und „Nordsee ist Mordsee“ (
Hark Bohm).
Bleibtreu sagte für „Soul Kitchen“ einen Film mit Regisseur
Quentin Tarantino ab. Die Arbeit mit Akin sei etwas Persönliches, beide seien schon lange Freunde und „das Drehbuch war einfach geil“. Mit von der Partie sind auch
Birol Ünel,
Wotan Wilke Möhring,
Lucas Gregorowicz,
Udo Kier sowie einige Hamburger Gaststars wie
Peter Lohmeyer, Gustav Peter Wöhler und
Catrin Striebeck.
In Bremen fiel die erste Klappe für die Komödie, die im Herbst 2009 ins Kino kommen soll. Die Kosten für den Film betragen nach Angaben von Akins Produktionsfirma Corazón International rund vier Millionen Euro. „Soul Kitchen“ ist eine Koproduktion mit dem Norddeutschen Rundfunk (NDR).