Lübeck (dpa) - Bei einer festlichen Galanacht sind am Samstag in Lübeck der Norddeutsche Filmpreis und die Preise der 50. Nordischen Filmtage vergeben worden.
Die mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung „Bester Spielfilm“ des Norddeutschen Filmpreises ging an die Produzenten des Kinofilms„
Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe“. Den mit 10 000 Euro dotierten Preis für das beste Drehbuch erhielt Özgür Yildrim für das Gangsterdrama „
Chiko“. Beatrix Schwehm nahm für ihren Film „Luise - eine deutsche Muslima“ die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung für die beste Dokumentation entgegen. Die Norddeutschen Filmpreise werden seit 2007 von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein vergeben.
Vor rund 600 Gästen überreichten Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) und die Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck (parteilos) den Ehrenpreis an den Hamburger Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
Hark Bohm. Für die drei Kategorien des Norddeutschen Filmpreises waren insgesamt neun Filme nominiert.
Bei der Filmpreisnacht wurden außerdem die Preise der 50. Nordischen Filmtage vergeben. Der mit 12 500 Euro dotierte Preis des Norddeutschen Rundfunks für den besten Spielfilm ging an den norwegischen Streifen „Der Mann, der Yngve liebte“ des Regisseurs Stian Kristiansen. Insgesamt wurden sieben Beiträge der Nordischen Filmtage ausgezeichnet.