Mar del Plata (dpa) - Zum Abschluss des 23. Internationalen Filmfestivals im argentinischen Mar del Plata hat der japanische Film „
Still Walking“ des Regisseurs
Hirokazu Kore-eda den begehrten Goldenen Astor für den besten Spielfilm erhalten.
Auch ein weiterer Preis ging nach Japan:
Kiyoshi Kurosawa wurde mit dem Silbernen Astor für die beste Regie in seinem Film „
Tokyo Sonata“ ausgezeichnet. An dem Wettbewerb hatte auch der deutsche Film „
Das Fremde in mir“ von
Emily Atef teilgenommen.
Die Französin
Isabelle Huppert wurde mit einem Silbernen Astor als beste Schauspielerin in der schweizerisch-französisch-belgischen Koproduktion „Home“ von Ursula Meier geehrt. Für seine schauspielerische Leistung in dem Film „
Fear Me Not“ von
Kristian Levring wurde der Däne
Ulrich Thomsen ausgezeichnet. Den Spezialpreis der Jury, in der auch der deutsche Regisseur
Peter Lilienthal (Es herrscht Ruhe im Land, David) saß, erhielt der schwedische Film „Involuntary“ von Ruben Östlund.
Seit Donnerstag vergangener Woche waren in dem Seebad mit 600 000 Einwohnern etwa 400 Kilometer südlich von der Hauptstadt Buenos Aires mehr als 400 Filme aus insgesamt 46 Ländern zu sehen. Die Zuschauerzahlen bei dem einzigen A-Festival Lateinamerikas, das erstmals nicht mehr im März, sondern im November stattfand, waren zum ersten Mal seit Jahren rückläufig.