München (dpa) - Mit dem Dokumentarfilm „
Comeback“ über die Rückkehrversuche eines alternden Profi-Boxers wird an diesem Sonntag (16. November) das Internationale Festival der Filmhochschulen in München eröffnet.
Bis zum 22. November sind 44 Filme aus 23 Ländern zu sehen, etwa aus Australien, Argentinien, Indien und Osteuropa. Zum Abschluss werden zwölf Preise im Wert von rund 60 000 Euro verliehen, darunter für den besten Nachwuchs-Film, das beste Drehbuch oder die beste Kameraführung. Vorsitzender der Jury sei in diesem Jahr der Regisseur
Marc Rothemund („
Sophie Scholl - die letzten Tage“), sagte Festivalleiter Andreas Ströhl.
Neu ist in diesem Jahr ein Preis für Animationsfilme, der mit 3000 Euro dotiert ist. Diese Filme seien in den vergangenen Jahren immer zu kurz gekommen, sagte Ströhl. Nun gebe es für jeden filmischen Bereich einen eigenen Preis. Mit einem Preisgeld von 5000 Euro verbunden ist der ebenfalls neue Sonderwettbewerb „Climate Clips“ der Stiftung Nagelschneider zur Erforschung erneuerbarer Energien.
Thematisch seien die Filme sehr unterschiedlich, berichtete der künstlerische Leiter, Andreas Gruber. Beziehungsthemen spielten ebenso eine Rolle wie Politik oder Gewalt. Im Programm ist auch der Streifen „Auf der Strecke“ des Kölner Filmhochschülers Reto Caffi, der in diesem Jahr den Studenten-Oscar gewonnen hatte. Auch der in Cannes als bester Studenten-Film ausgezeichnete Streifen „Himnon“ des israelischen Nachwuchsregisseurs Elad Keidan ist in München zu sehen.
Deutschland ist mit zehn Filmen vertreten, die an Hochschulen in München, Berlin, Nürnberg, Potsdam, Offenbach, Hamburg und Köln entstanden sind.