New York (dpa) - Die Hundekomödie „
Marley und ich“ mit
Jennifer Aniston und
Owen Wilson als frisch vermähltem Liebespaar ist zum Jahresbeginn Liebling der US-Kinogänger geblieben.
Die Geschichte um einen eigenwilligen, aber überaus anhänglichen Hund spielte am zweiten Wochenende nach dem Start Studioschätzungen zufolge nochmals 24 Millionen Dollar (17 Millionen Euro) in die Kinokassen und hat damit bereits die 100-Millionen-Dollar-Marke geknackt.
Für Jennifer Aniston ist es nach „
Trennung mit Hindernissen“ der zweite Film in Folge, der diese wichtige Grenze überspringt. Die Trennungs-Komödie hatte es 2006 auf 118,7 Millionen Dollar gebracht. Der neue Film „Marley“ kommt in Deutschland erst am 5. März in die Kinos.
Auch auf den folgenden Rängen der US-Charts gab es am Wochenende keine Veränderungen, weil nach den kommerziell glänzenden Weihnachtstagen diesmal keine neuen Filme anliefen. Auf Platz zwei behauptete sich mit 20,3 Millionen Dollar die Disney-Komödie „
Bedtime Stories“ mit dem Komiker
Adam Sandler in der Rolle eines schrulligen Typen, dessen Fantasien plötzlich Realität werden.
Die Literaturverfilmung „
Der seltsame Fall des Benjamin Button“, mit Jennifer Anistons Ex-Mann
Brad Pitt und
Cate Blanchett in den Hauptrollen, kam mit 18,4 Millionen Dollar erneut auf den dritten Rang. Die Leinwandversion einer Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald geht bei der Vergabe der Golden Globe Awards am kommenden Sonntag mit fünf Nominierungen ins Rennen.
Überraschend gut hielt sich mit 14 Millionen Dollar das NS-Widerstandsdrama „
Operation Walküre“ auf dem vierten Platz. Trotz gemischter Kritiken hat der teils in Berlin gedrehte Thriller über das gescheiterte Hitler-Attentat 1944 mit
Tom Cruise in der Hauptrolle bisher schon 60 Millionen Dollar eingespielt. Die Komödie „
Der Ja-Sager“, in der
Jim Carrey das zwanghaft positive Denken auf die Schippe nimmt, kam an ihrem dritten Wochenende mit immerhin noch 13,8 Millionen Dollar erneut auf Rang fünf.