Hamburg (dpa) - Von 2004 bis 2007 etablierte sich die Sat.1-Comedy „Schillerstraße“ in der Kategorie Kult.
Mit Cordula Stratmann als Gastgeberin in einer TV-Wohngemeinschaft, die von ihrer Improvisationskomik lebt, wurde die „Schillerstraße“ mit dem Deutschen Fernsehpreis, dem deutschen Comedypreis und der Goldenen Rose von Luzern belohnt. Fast 20 Länder haben das Format inzwischen erworben.
An diesem Freitag kehrt die Sendung nach einer anderthalbjährigen „Kreativpause“, wie der Sender die Unterbrechung nennt, auf den Bildschirm zurück. Mit einer entscheidenden Änderung: Schauspieler
Jürgen Vogel, zuletzt in „
Keinohrhasen“ im Fach Komödie unterwegs, ist Gastgeber und
Oliver Welke, Lisa Feller, Ilka Bessin,
Martin Schneider und
Oliver Pocher sind die Mitbewohner und Nachbarn.
Das Prinzip der Sendung bleibt auch nach dem Wechsel in der Besetzung gleich: eine Bühne, eine Handvoll Komiker und kein Drehbuch. Auf der Basis einer einfachen Grundhandlung erhalten die Mitspieler einzeln per Knopf im Ohr Anweisungen von der Spielleiterin und Erfinderin des TV-Formates, Maike Tatzig. Die Zuschauer sind über Einblendungen eingeweiht, die übrigen Mitspieler bleiben jedoch ahnungslos.