Dortmund (dpa) - Dem Thema Freiheit ist in diesem Jahr das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund/Köln gewidmet. Vom 21. bis zum 26. April werden in Dortmund dazu rund 100 Filme von Frauen aus der gesamten Filmgeschichte zu sehen sein, wie Festivalleiterin Silke Räbiger in Dortmund sagte.
Die Filme werden in thematischen Reihen etwa zu den Themen „Grenzen“, „Unter Kontrolle“ oder „Innere Freiheit“ gezeigt. Außerdem gibt es Workshops, Vorträge und Werkstattgespräche. Erneut wird ein mit 25 000 Euro dotierter Internationaler Spielfilm-Regisseurinnenpreis vergeben. Mehr als 60 Bewerbungen lägen dafür vor.
Zu sehen ist etwa der Dokumentarfilm „Himalaya, le Chemin du Ciel“ der Französin Marianne Chaud, der die beschwerliche Reise von buddhistischen Kindermönchen aus einem Kloster im Gebirge zu ihren Familien beschreibt. In der Dokumentation „Standesgemäß“ von
Julia von Heinz geht es dagegen um adlige Frauen, die ihren adligen Titel und Bekanntenkreis verlieren, wenn sie einen Bürgerlichen heiraten. Wenn ein Mann dasselbe macht, ist jedoch alles anders. Mit dem Thema „Grenzen“ befasst sich der vielfach ausgezeichnete Spielfilm „
Frozen River“ von
Courtney Hunt. Er erzählt die Geschichte von zwei alleinerziehenden Müttern an der amerikanisch-kanadischen Grenze, die ihr Einkommen mit dem Einschleusen von illegalen Einwanderern aufbessern.