Berlin (dpa) - Der seit 2007 existierende Deutsche Filmförderfonds (DFFF) ist nach Ansicht des Schauspielers und Regisseurs
Til Schweiger „ein Segen für die ganze Branche und auch für die Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland“.
Davon profitiere der Filmstandort Deutschland in ganz besonderem Maße und vor allem auch der Filmstandort Berlin, sagte Schweiger am Samstagabend der Deutschen Presse-Agentur dpa beim traditionellen Berlinale-Empfang des Medienboards Berlin-Brandenburg in Berlin.
„Das ist ein echtes Erfolgsmodell, da liegt die Filmbranche dem Kulturstaatsminister Neumann zu Füßen.“ Die jährlich 60 Millionen Euro Fördergelder seien unheimlich viel und brächten durch die Arbeitsplätze in allen Bereichen der Studios und auch außerhalb noch zusätzliches Geld in die Region. „Das ist Wirtschaftsförderung, die absolut Sinn macht, das ist super.“ Allerdings seien durch das novellierte Filmförderungsgesetz die Produktionsbedingungen etwas schlechter geworden, „aber das Gute überwiegt“, meinte Schweiger.
Sein Film „
Keinohrhasen“ hat entscheidend zum positiven Ergebnis bei den Kinobesucherzahlen des Jahres 2008 beigetragen. Die 2007 angelaufenen Komödie hatte allein im letzten Jahr 4,9 Millionen Besucher (insgesamt bisher über 6,2 Millionen) und ließ den deutschen Marktanteil auf die Rekordmarke von 26,6 Prozent klettern. „Das ist nicht mein alleiniges Verdienst“, sagte Schweiger dazu. „Aber ich war mit dabei und freue mich natürlich darüber. Das ist aber keine Genugtuung, weil ich keine Genugtuung brauche. Wenn man so ein Ding hingelegt hat, dann freut man sich einfach wahnsinnig.“ In diesem Jahr dreht Schweiger, dessen jüngster Film die Komödie „
Eineinhalb Ritter“ ist, den zweiten Teil von „Keinohrhasen“.