Cannes (dpa) - Für Regisseur
Quentin Tarantino sind die Filmfestspiele in Cannes eine Art „Olympische Spiele des Kinos“.
„Wenn du einen Film gemacht hast, auf den du stolz bist, und an dem du gemessen wirst, dann sind für mich nicht die Oscar-Verleihungen der Traum“, sagte der 46-jährige US-Amerikaner Tarantino („
Pulp Fiction“) dem Branchenblatt „Variety“. Die Oscar-Show sei zwar wunderbar. „Es ist aber mein Traum, einen Film immer in Cannes vorstellen zu können.“
Deswegen habe er sich auch beeilt, um mit seinem neuen Werk „
Inglorious Basterds“ rechtzeitig für das Festival fertig zu werden, sagte Tarantino, der 1994 mit „Pulp Fiction“ die Goldene Palme bekam. Mit vier Gewinnern der Goldenen Palme im Wettbewerb -
Jane Campion,
Lars von Trier,
Ken Loach und ihm selbst - sei es für Autoren ein besonders aufregendes Jahr in Cannes.
„Inglorious Basterds“ mit
Brad Pitt,
Daniel Brühl und
Til Schweiger läuft im offiziellen Wettbewerb des Festivals. Der Anti-Nazi-Kriegsfilm erzählt die Geschichte der „Basterds“, einer Gruppe jüdischer US-Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg Nazis skalpieren.