Filmstarts - Auf einen Namen hört Michael Moores
Dokumentation über die Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise zwar noch nicht, aber immerhin hat der Film nun einen US-amerikanischen Starttermin, den 2. Oktober 2009. Dieses Datum sei bewusst gewählt, so Moore - genau ein Jahr und einen Tag nach der US-Senats-Verabschiedung des 700-Milliarden-Dollar-Rettungspakets für die Banken.
Moore will in dem Film laut
Variety "einen komödiantischen Blick auf den politischen und unternehmerischen Blödsinn" werfen, den der Filmemacher als den "größten Raubzug in der Geschichte des Landes bezeichnet". "Die Reichen haben entschieden, dass sie nicht reich genug sind", beklagt Moore. Im Februar rief Moore auf seiner Internetseite Wall-Street-Banker dazu auf, ihn in ihr Wissen einzuweihen, ein Held zu werden und den größten Schwindel der amerikanischen Geschichte aufzudecken.
Regisseur
Michael Moore hat mit "
Fahrenheit 9/11", "
Bowling For Columbine" und "
Sicko" drei der kommerziell erfolgreichsten Dokus auf die Leinwände gebracht.