Filmstarts - Nur rund zehn Wochen hatte Regisseur
Quentin Tarantino in der Post-Produktion Zeit seinen Film "
Inglourious Basterds" für die Filmfestspiele von Cannes fertig zu stellen. Eine ungewöhnlich kurze Zeitspanne, vielleicht zu kurz? Nach den gemischten Reaktion soll Universal, Vertrieb- und Produktionspartner bei dem Film, von Tarantino verlangen, in den Schneideraum zurückzukehren und den Film umzuschneiden und zu straffen. Der ebenfalls an dem Projekt beteiligte Produzentenmogul Harvey Weinstein wollte zu der Angelegenheit kein Kommentar abgegeben, was bei dem redseligen Schwergewicht als Zustimmung zu deuten ist.
Tarantino selbst schloss Nacharbeiten nicht aus, verwies aber darauf, dass dies nicht unbedingt eine Kürzung bedeuten müsse. Er sei schließlich unter der vertraglich vereinbarten Maximallänge geblieben.
Vielleicht kehren dann Szenen mit
Maggie Cheung ("
Hero") in den Film zurück. Fünf Jahre nach ihrem bisher letzten Filmauftritt in Wong Kar-Wais "
2046" stand die Hongkonger Schauspielerin wieder vor der Kamera, aber all ihre Szenen wurden entfernt. Sie nahm es gelassen. Das sei durchaus üblich für Schauspieler. Tarantino habe sie aus Cannes angerufen und ihr die Gründe erklärt. Es sei keine große Sache.