Filmstarts –
Bryan Singer ("
X-Men", "
X-Men 2") scheint zu bedauern, dass er anstatt von "
X-Men: Der letzte Widerstand" es vorzog "
Superman Returns" zu realisieren. In einem Interview mit
Total Film anlässlich der DVD-Veröffentlichung von "
Operation Walküre" in Großbritannien hat er von seinen Zukunftsplänen und der Möglichkeit, "
X-Men Origins: Magneto" zu realisieren, gesprochen.
"Ich werde ewig mit den "X-Men" verbunden sein", so Singer. "Den Zuschauern nimmt es vier Stunden, die ersten beiden Filme anzusehen – mir haben sie sechs Jahre meines Lebens genommen. Darum wäre es eine Schande, nicht mehr ein Teil davon zu sein". Anstatt Singer hat schließlich
Brett Ratner "X-Men: Der letzte Widerstand" realisiert. Singer soll mit dem Film zufrieden sein, schließlich sei Brett auch ein Freund, doch es sei trotzdem eigenartig, ihn anzusehen.
Als Regisseur für "X-Men Origins: Magneto" war
David Goyer ("
Blade: Trinity", "
The Unborn") im Gespräch. Nun zeigte aber Singer dafür sein Interesse, auch weil in dem Film der Zweite Weltkrieg und Nazi-Deutschland behandelt werden, also Themen mit denen er bereits Erfahrungen gesammelt hat: "Falls das Prequel meine Linie der "X-Men" übernimmt und somit Magnetos Geschichte im Konzentrationslager schildert, so wäre dies meine Welt. "
Der Musterschüler", "X-Men" und jetzt "Operation Walküre"...Ich habe nun eine lange Zeit in einem Nazi-Universum gelebt. Ich brauche vielleicht nur eine kleine Pause, um erneut so etwas zu tun".
Bezüglich der Fortsetzung von "Superman Returns" gab sich Singer weitaus weniger gesprächig und sehr unschlüssig. Zuletzt waren im Februar die Brüder Wachowski ("
Matrix", "
Speed Racer") im Gespräch um die Regie. Singer wird demnächst das Thriller-Drama "
You Want Me to Kill Him?" nach einem Drehbuch von
Fernley Phillips ("
The Number 23") realisieren. Außerdem steht er in Verhandlungen, die Regie des Krimi-Dramas "
Prisoners" mit
Mark Wahlberg und
Christian Bale zu übernehmen.