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Total Recall: Kurt Wimmer schreibt Drehbuch zum Remake
Arnold Schwarzenegger und Sharon Stone in "Total Recall"
Mittwoch, 03.06.2009 | 10:36 Uhr

Filmstarts - Bereits vor zwei Jahren haben die Filmproduzenten Harvey und Bob Weinstein angekündigt, ein Remake zu dem Science-Fiction-Klassiker "Total Recall" zu planen. Das Projekt wurde letztendlich auf Eis gelegt. Vergangenen Februar wurde bekannt, dass nun Columbia Pictures und Produzent Neal Moritz mit Original Films ein Remake realisieren möchten. Mit Kurt Wimmer ("Equilibrium", "Street Kings") haben sie nun einen Drehbuchautor verpflichtet.

Das Original aus dem Jahr 1990 wurde von Paul Verhoeven ("RoboCop", "Starship Troopers") realisiert. In den Hauptrollen waren Arnold Schwarzenegger und Sharon Stone zu sehen. Die Geschichte spielt im Jahr 2048 und dreht sich um Doug Quaid (Schwarzenegger), der davon träumt, auf den kolonisierten Mars zu reisen. Seine Frau (Stone) hält ihn jedoch davon ab. Darum lässt er sich von der Firma Recall Urlaubserinnerungen in sein Gehirn einpflanzen. Bei der Operation gibt es jedoch Komplikationen, und Quaid muss bald feststellen, dass sein aktuelles Leben auf Lügen aufgebaut ist.

Der Film ist von Philip K. Dicks Kurzgeschichte "Erinnerungen en gros" inspiriert. Das Remake soll die Geschichte aktualisieren und natürlich auch mithilfe der neuesten Effekte realisiert werden. Wimmer hat für Columbia Pictures bereits die Drehbücher zu "Salt" und "Law Abiding Citizen" geschrieben, die beide erst 2010 in den Kinos starten werden.
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Bisher sind 46 Beiträge vorhanden.
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Verfasser:
Mutant143
03.06.2009 | 11:49 Uhr
das original hat ja einen gewissen kult, ich sah ihn kürzlich nochmal. von daher blicke ich einem recall ääh remake doch eher skeptisch entgegen. :(
Verfasser:
schmunky
03.06.2009 | 11:57 Uhr
Wie wäre es mal mit Remakes von Der Pate,2001,Spiel mir das Lied vom Tod,Vertigo,Schindlers Liste...

Das traurige ist, dass es wahrscheinlich wirklich bald dazu kommen wird.

Verfasser:
Neverman
03.06.2009 | 12:06 Uhr
danke schmunky, du redest mir aus der Seele...

Wieso müssen wir nur in so einer verdorbenen, geldgeilen Gesellschaft leben?
Total Recall ist so ein geiler Film, ein Remake davon zu drehen ist ein SAKRILEG!
Verfasser:
BollFan
03.06.2009 | 12:43 Uhr
Wenn man im Remake die Gewaltschraube ordentlich zurückschraubt, währe das schon mal eine große Verbesserung zum Original, das ich wirklich verabscheue.
Immerhinh hatte der Film davon abgesehen verdammt viel Potential.

Allerdings sollte das Drehbuch gut sein. Hat Wimmer nicht auch das von Ultraviolet geschrieben?
Verfasser:
C4rter
03.06.2009 | 12:47 Uhr
Die Gewalt war genau richtig. Ka was man daran verabscheuen kann.
Naja, wenn Kurt Wimmer das Drehbuch schreibt, heißt das ja nur dass er ein Drehbuch vorgibt und Sony oder irgendwer anders das Teil umschreibt
Verfasser:
mat76
03.06.2009 | 13:05 Uhr
Naja, wer sich schon BollFan schimpft...

Allerdings sehe ich dem Projekt auch eher skeptisch entgegen. Erschreckend, wieviele Remakes in letzter Zeit entstehen. Kreativität und Eigenleistung scheint nix mehr zu zählen oder scheuen sich die Bosse einfach nur ein Risiko einzugehen?
Verfasser:
Patrick B. Rau
03.06.2009 | 13:06 Uhr
Zitat von BollFan:

Allerdings sollte das Drehbuch gut sein. Hat Wimmer nicht auch das von Ultraviolet geschrieben?


Ja, hat er. Ich erwarte mir daher nicht allzuviel davon. Mal sehen.
Verfasser:
Lennyfred
03.06.2009 | 13:13 Uhr
Total Recall ist mal ein halbwegs sinnvolles Remake. Das Original war zwar ein durchaus unterhaltsamer Actionkracher, aber eben auch nicht mehr. Die Vorlage von Philip K. Dick bietet da noch eine Menge interessanter Möglichkeiten, und da die Blutbad - Variante schon abgehakt ist, hoffe ich dass die neue Version sich mehr auf die komplexe "Wer bin ich und was ist real" - Frage konzentriert. Bisher ist kaum ein Buch von Dick auch nur halbwegs adäquat auf die Leinwand gebracht worden, meistens wurde sein Stoff für mehr oder minder belanglose Klopper missbraucht. Ausnahme war vielleicht "Der dunkle Schirm".
Verfasser:
MikeRofone
03.06.2009 | 15:15 Uhr
Also ich fand bis jetzt auch die meisten Dick-Verfilmung recht entäuschend, außer vielleicht Minority Report, da finde ich den Film sogar ein bisschen besser als die Geschichte.

Also das Erinnerungen en gros gibt noch einiges her, was in Total Recall noch nicht vorkam, allerdings finde ich diesen doch erfreulich nah an der Vorlage dran.
Ist eben der Nachteil, das gerade bei Dick-Werken eine Verfilmung nicht wirklich so möglich ist, wie im Buch beschrieben.
Verfasser:
Lennyfred
03.06.2009 | 15:34 Uhr
@MikeRofone

Das ist wahr, die wirren Gedankenspielereien Dick´s auf die Leinwand zu übertragen ist nicht unbedingt einfach. Aber allein die Tatsache dass für die Rolle von Doug Quaid ursprünglich mal Richard Dreyfuss vorgesehen war macht deutlich wie weit Verhoeven mit seiner Version an der Vorlage vorbeigeschossen ist. Ich will damit nicht sagen dass ich ihn schlecht finde, ich bin ohnehin Fan von Verhoeven. Aber "Totall Recall" ist nunmal ein Schwarzenegger - Film, und keine Dick - Verfilmung.
Verfasser:
MikeRofone
03.06.2009 | 16:02 Uhr
Die Frage ist eben, welche Dick-Verfilmung ist tatsächlich eine solche, und greift nicht nur die Grundidee einer seiner Geschichten auf.
Also die getreuste Verfilmung die ich bis jetzt gesehen habe war Screamers,und wie du sagtest, A Scanner Darkly dürfte es auch sein, da hab ich aber nur den Trailer gesehen, aber allein der Stil ist wirr genug um einem Dick gerecht zu werden :D
Verfasser:
Blumenbeat
03.06.2009 | 16:06 Uhr
Basiert nicht auch Die Truman Show in etwa auf einem Dick Roman?
Verfasser:
Mutant143
03.06.2009 | 16:30 Uhr
ich weiss zumindest, dass Blade Runner auf der erzählen von Dick "do androids dream of electric sheep" basiert und der film heute noch ein absolut geiler film ist, der damals seiner zeit weit voraus war.

Impostor, Truman Show, Minority Report, Paycheck, A Scanner Darkly oder Next

Impostor hat mir auch sehr gut gefallen, starkes ende. truman show, da braucht man nicht zu diskutieren. MR fand ich auch sehr stark. Paycheck ist solide, Next ist besser als sein ruf und den Scanner Darkly habe ich leider noch nicht gesehen. :)
Verfasser:
Lennyfred
03.06.2009 | 16:35 Uhr
Screamers habe ich vor langer Zeit mal gesehen, kann mich kaum noch dran erinnern. A Scanner Darkly kann man zwar zugute halten dass er sehr dicht an der Vorlage ist, aber irgendwie funktioniert das Ganze im Film nicht so. Das Buch ist da weitaus packender, wer es nicht gelesen hat muss vom Film wohl ziemlich verwirrt sein. Somit ist A Scanner Darkly wahrscheinlich das beste Beispiel dass eine Eins zu Eins - Übertragung von Dick kaum möglich ist. Das Optimum liegt da wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.

edit: Paycheck fängt gut an, mündet aber (wie immer?) in einer lächerlichen Ballerorgie, Next dürfte so ziemlich die mieseste Dick - Verfilmung überhaupt sein.
Verfasser:
chris))((
03.06.2009 | 17:28 Uhr
Zitat von Patrick B. Rau:
Zitat von BollFan:

Allerdings sollte das Drehbuch gut sein. Hat Wimmer nicht auch das von Ultraviolet geschrieben?


Ja, hat er. Ich erwarte mir daher nicht allzuviel davon. Mal sehen.
Hast du ihn also endlich gesehen?
Verfasser:
Patrick B. Rau
03.06.2009 | 18:29 Uhr
Was? Ultraviolet?

2006 in der Sneak.
Verfasser:
chris))((
03.06.2009 | 18:45 Uhr
Habe ich dich nicht vor kurzem noch gewarnt? Komisch...
Verfasser:
Patrick B. Rau
03.06.2009 | 18:52 Uhr
Vor was? Vor Ultraviolet?

Nicht, dass ich wüsste. Wo willst du mich denn gewarnt haben?

Vor Star Trek hast du mich gewarnt.
Verfasser:
chris))((
03.06.2009 | 18:53 Uhr
Ein Fall für Galileo Mystery?
Verfasser:
Lennyfred
03.06.2009 | 18:55 Uhr
Oh ja. Vor Star Trek hat chris eindringlich gewarnt.:D
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