Filmstarts – Wie
WENN.com berichtet, war der gestern vermeldete Tod von Schauspieler
David Carradine („Kill Bill“) möglicherweise kein Selbstmord, sondern ein Sexunfall. Der Schauspieler wurde nackt und erhängt in seinem Hotelzimmer in Bangkok, wo er gerade für Dreharbeiten weilte, gefunden. Während die Berichte schnell in Richtung Selbstmord gingen, dementiert dies nun Carradines Sprecher. "Wir können 100-prozentig bestätigen, dass er niemals Selbstmord begangen hätte. Es war ein Unfall-Tod", sagte er dem Internetdienst
Tmz.com. Der Darsteller sei möglicherweise während eines schief gelaufenen Sexualaktes gestorben. Carradine habe die als „Atemkontrolle“ bekannte Sado-Maso-Sexualpraktik ausgeübt. Laut
Wikipedia wird dabei die Atmung des passiven Partners entweder erschwert oder für kurze Zeiträume gänzlich unterbunden. Diese Praktik zähle zu den gefährlichsten und extremsten Praktiken des BDSM.
Laut
WENN.com habe auch ein Bangkoker Polizist gegenüber der englischen Boulevardzeitung
The Sun bestätigt, dass es kein Selbstmord, sondern ein Unfall gewesen sei.
Währenddessen zeigen sich Weggefährten des verstorbenen Schauspielers tief betroffen.
Michael Madsen sagte in einer ersten Stellungnahme er sei immer noch in einem Zustand des Schocks. Carradine sei für ihn ein Bruder gewesen. Auch Regisseur
Martin Scorsese äußerte sich betroffen und verwies auf die schönen Erinnerungen, die er an Carradine aus den Zeiten der Dreharbeiten für „Boxcar Bertha“ 1972 habe.