Michael Moore: Freude über Niedergang bei GM
Dienstag, 09.06.2009 | 11:35 Uhr
Filmstarts – Regisseur Michael Moore ("Bowling For Columbine", "Sicko") kann seine Freude über den Niedergang des US-Autoherstellers General Motors nicht verbergen. In einem Essay für die "Frankfurter Rundschau" und die "Berliner Zeitung" schreibt er, dass sein Herz springe. GM habe die Stadt ruiniert "und den Leuten, mit denen ich aufgewachsen bin, jede Menge Elend, Scheidungen, Alkoholismus und Obdachlosigkeit beschert".
Moore ist in Flint, Michigan, der Heimatstadt des Konzerns aufgewachsen. Seine Abneigung gegenüber der GM-Geschäftspolitik hat er bereits in seinem Durchbruchsfilm "Roger & Me" thematisiert. Sein neuester Film, der am 22. Oktober in die deutschen Kinos kommen soll, wird die aktuelle Wirtschaftskrise thematisieren. Moore will in dem Film laut Variety "einen komödiantischen Blick auf den politischen und unternehmerischen Blödsinn" werfen, den der Filmemacher als den "größten Raubzug in der Geschichte des Landes bezeichnet". "Die Reichen haben entschieden, dass sie nicht reich genug sind", beklagt Moore.






Streifi