Filmstarts – Die Realverfilmung von Katsuhiro Ôtomos "
Akira" sollte bereits kommenden Sommer in den Kinos starten. Der WGA-Streik verzögerte jedoch die Fertigstellung des Drehbuchs und nun soll laut
Bloody Disgusting das Projekt vollkommen auf Eis gelegt werden. Warner Brothers und
Leonardo DiCaprios Appian Way hatten bereits Ruairi Robinson als Regisseur und Gary Whitta als Drehbuchautor verpflichtet. Als Schauspieler waren Leonardo DiCaprio und
Joseph Gordon-Levitt ("
Die Regeln der Gewalt") im Gespräch, die Gerüchte wurden jedoch niemals bestätigt.
"Akira" ist eine Manga-Serie von
Katsuhiro Ôtomo, der 1988 auch einen gleichnamigen Anime-Kinofilm realisiert hat. Die Realverfilmung sollte in zwei Teilen in die Kinos kommen und jeweils den Inhalt von drei Manga-Bänden erzählen. Außerdem sollte die Geschichte von Neo-Tokyo nach "New-Manhattan", einer zerstörten Metropole die wieder aufgebaut wird, verlegt werden. Die Realverfilmung wurde als Mischung zwischen "
Blade Runner" und
City Of God" angepriesen.
Im Anime-Kinofilm herrschen 31 Jahre nach Ausbruch des Dritten Weltkriegs in Neo-Tokio Bürgerunruhen und Studentenaufstände. In dieser Umgebung lernen zwei junge Mitglieder einer Motorradgang einen eigenartigen Jungen mit übernatürlichen Kräften kennen. Sie beobachten wie dieser gefangen genommen und weggeflogen wird. Die Begegnung hat die Motorrad-Freaks verändert und das Militär ist nun auch hinter ihnen her.