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Moneyball: Sony sucht Ersatz für Soderbergh
Steven Soderbergh bei den Dreharbeiten zu Che - Guerrilla
Donnerstag, 02.07.2009 | 16:24 Uhr

Filmstarts – Vorige Woche haben wir euch berichtet, dass Sony kurz vor Beginn der Dreharbeiten zu Steven Soderberghs Baseball-Drama "Moneyball" das Projekt gestoppt hat. Als Grund gab Sony Pictures Co-Präsidentin Amy Pascal an, mit den Änderungen von Soderbergh an Steven Zaillians ("Schindlers Liste", "American Gangster") Drehbuch unzufrieden zu sein, da der Regisseur eine zu experimentelle Realisierung anstreben würde. Sony gab Soderbergh die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit ein anderes Studio für die Produktion des Baseball-Dramas zu finden. Gegenüber der LA Times hat Amy Pascal nun erwähnt, dass Soderbergh kein Studio gefunden habe und sie ihn somit durch einen anderen Regisseur ersetzen werden.

Pascal beteuert, dass sie "gerne mit Steven zusammen arbeiten" wollte, da er "ein großartiger Regisseur" sei. "Aber die Änderungen am Drehbuch entsprachen nicht den Vereinbarungen, die wie unterschrieben haben", so Pascal. Soderbergh wollte in dem Film nur zeigen, was im realen Leben auch passiert ist. Darum hatte er sich dazu entschlossen, Interviews mit echten Baseball-Spielern einzufügen und so mit dokumentarischen Mitteln zu arbeiten. Genau dies wäre für Pascal das Problem, da sie in der Geschichte einen anderen Weg sehe, eine Baseball-Story zu erzählen. Sony soll auch befürchtet haben, dass Soderbergh mit "Moneyball" einen weiteren experimentellen Film realisieren könnte, wie zuletzt mit "The Girlfriend Experience". Sie hätten sich eine konventionellere Realisierung im Stile von "Out of Sight" oder "Ocean's Eleven" gewünscht.

Bisher ist noch nicht bekannt, ob Brad Pitt, der die Hauptrolle übernehmen sollte, dem Projekt erhalten bleibt. Er sollte Billy Beane spielen, der ab 1997 als Manager die kalifornische Baseballmannschaft Oakland A‘s kostengünstig zu großem Erfolg verholfen hat. Soderbergh hatte auch bereits Demetri Martin ("The Rocker", "Taking Woodstock") und reale Oakland A's Teammitglieder wie David Justice oder Scott Hattenberg als Darsteller verpflichtet.
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Bisher sind 30 Beiträge vorhanden.
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Verfasser:
Steve McQueen
02.07.2009 | 19:54 Uhr
Der neue Trailer vom nächsten Soderbergh mit Mat Damon sieht auch ganz cool aus:
http://www.apple.com/trailers/wb/theinformant/

Soderbergh macht eigentlich nur geniale Filme... so nen guten Ersatz wird Sony nicht finden!
Verfasser:
Furan
02.07.2009 | 22:17 Uhr
Soderbergh würde sicherlich einen überdurchschnittlichen Film auf die Beine stellen, allerdings bezweifle ich, dass das Thema Baseball in Europa großen Anklang finden wird.
Verfasser:
roterkorsar
02.07.2009 | 23:07 Uhr
Ich könnte ihn ersetzen
Verfasser:
Patrick B. Rau
02.07.2009 | 23:28 Uhr
Hättest du denn Interesse an einem Baseball-Drama?
Verfasser:
roterkorsar
02.07.2009 | 23:47 Uhr
Hm. Ein Baseball-Drama sagst du.
Wie hieß der Streifen mit Keanu Reeves? Mit den Baseball Kindern?
Was der kann, kann ich schon lange :D
Verfasser:
Patrick B. Rau
02.07.2009 | 23:55 Uhr
Zitat von roterkorsar:

Wie hieß der Streifen mit Keanu Reeves? Mit den Baseball Kindern?


Du meinst Brian Robbins’ seichtes Sport-Drama „Hardball“? :lol:
Verfasser:
Patrick B. Rau
02.07.2009 | 23:57 Uhr
Baseball-Dramen haben es in Deutschland auf jeden Fall schwer, da sich das teutonische Publikum mit Filmen über ur-amerikanische Nationalsportarten traditionell schwer tut bzw. sie komplett ignoriert. :(
Verfasser:
Madara
03.07.2009 | 03:27 Uhr
Genauso wie die Amerikaner mit dem Fußball.
Verfasser:
Madara
03.07.2009 | 03:34 Uhr
Zitat von Patrick B. Rau:
Baseball-Dramen haben es in Deutschland auf jeden Fall schwer, da sich das teutonische Publikum mit Filmen über ur-amerikanische Nationalsportarten traditionell schwer tut bzw. sie komplett ignoriert. :(

Mich würde es gerne interessieren, wie du zu diesem Thema stehst, Patrick. Gehörst du auch dem teutonischen Publim an und tust dir schwer mit bzw. ignorierst traditionell ur-amerikanische Nationalsportarten? :lol:
Verfasser:
lee200
03.07.2009 | 11:19 Uhr
Laut Insiderberichten hat die zuständige Dame vom Studio einfach nicht die letzten Versionen des Skriptes gelesen und war dann erschrocken, als Steven so viele Änderungen gemacht hat.
Verfasser:
Patrick B. Rau
03.07.2009 | 13:36 Uhr
@madara

Ich habe nichts gegen ur-amerikanische Nationalsportarten! Bin ich damit nicht mehr Teil des teutonischen Publikums? :o
Verfasser:
Glasmensch
03.07.2009 | 13:43 Uhr
Wenn sich das "typisch deutsche" Publikum schwer damit tut...:shock:
Verfasser:
Patrick B. Rau
03.07.2009 | 14:02 Uhr
Ist das nicht eine UNZULÄSSIGE PAUSCHALISIERUNG?

Es gibt doch genügend Leute, die beispielsweise DEN SUPERBOWL sehen wollen!
Verfasser:
roterkorsar
03.07.2009 | 15:04 Uhr
Zitat von Patrick B. Rau:

Es gibt doch genügend Leute, die beispielsweise DEN SUPERBOWL sehen wollen!

Oder Leute die Janet Jacksons Brust sehen wollen.
Verfasser:
Patrick B. Rau
03.07.2009 | 15:08 Uhr
AAAAH NIPPLEGATE! :lol:
Verfasser:
Glasmensch
03.07.2009 | 15:16 Uhr
Die möchte niemand sehen!
Verfasser:
Patrick B. Rau
03.07.2009 | 15:18 Uhr
Die BLÖD-ZEITUNG schon! :(
Verfasser:
Glasmensch
03.07.2009 | 15:22 Uhr
Liest doch niemand!
Verfasser:
Patrick B. Rau
03.07.2009 | 15:22 Uhr
Ein Glück! :D
Verfasser:
roterkorsar
03.07.2009 | 17:04 Uhr
NIEMAND!
schön wärs, oder?
Immerhin haben sie nicht die Hitler Tagebücher abgedruckt, was :D
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