Filmstarts – Den Hype seines PR-Coups "
Borat" konnte Komiker
Sacha Baron Cohen zwar nicht ganz wiederholen, aber nach ersten Studioschätzungen trotzdem beachtliche Zahlen schreiben. Mit der Satire "
Brüno" landete der Brite auf Rang eins der US-amerikanischen Kino-Charts. Larry Charles‘ Film spielte am Wochenende 30,4 Millionen Dollar ein. Das ist zwar noch etwas mehr als beim Start von "
Borat" (26,5 Mio. Dollar), dafür benötigte "
Brüno" jedoch wesentlich mehr Kopien (2.756 gegenüber 837). Immerhin reichte es, um das Animations-Abenteuer "
Ice Age 3" auf Position zwei zu schieben (28,5 Mio. Dollar, gesamt: 120,6 Mio. Dollar).
Michael Bays Krawallmacher "
Transformers - Die Rache" fiel von eins auf drei (24,2 Mio. Dollar), ist bei mittlerweile 339,2 Mio. Dollar aber immer noch der erfolgreichste Film des Jahres. Auf den Rängen vier bis sechs reihen sich Michael Manns "
Public Enemies" (14,1 Mio Dollar, gesamt: 66,5 Mio. Dollar) mit
Johnny Depp und
Christian Bale, "
Selbst ist die Braut" (10,5/113,8 Mio. Dollar) mit
Sandra Bullock und "
Hangover" (9,9/222,4 Mio. Dollar) mit
Bradley Cooper ein.
Das Comeback von Hit-Regisseur
Chris Columbus ("
Kevin - Allein zu Haus", "
Harry Potter und der Stein der Weisen", "
Harry Potter und die Kammer des Schreckens", "Mrs. Doubtfire") ging derweil kräftig in die Hose. Seine Komödie "
I Love You, Beth Cooper", mit der sich Columbus auf seine Anfangszeit zurück besinnt, floppte auf Platz sieben trotz „Heroes“-Hottie
Hayden Panettiere mit einem Einspiel von 5,0 Mio. Dollar.
Vorschau: Am Freitag startet in den USA "
Harry Potter und der Halbblutprinz" praktisch ohne Konkurrenz. Lediglich die Indie-Tragikomödie "
(500) Days Of Summer" mit
Zooey Deschanel und
Joseph Gordon-Levitt bekommt einen limitierten Start in den Metropolen.