Filmstarts – In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen der Profit praktisch aller Filmstudios rückläufig ist, sind auch Stars und Regisseure dazu gezwungen, beachtliche Gehaltskürzungen in Kauf zu nehmen, wie die Los Angeles Times am vergangenen Dienstag berichtete.
Ohne Quellen zu nennen, führte die Zeitung unter anderem folgende Beispiele an:
Denzel Washington wird für den kommenden Fox-Film "
Unstoppable" wohl nicht seinen üblichen 20-Millionen-Dollar-Check erhalten. Auch
Steve Carell wird sich für "
Dinner For Schmucks" mit weniger als bisher zufrieden geben müssen. Und
Julia Roberts wurde bei "
Selbst ist die Braut" sogar durch
Sandra Bullock ersetzt, als sie sich weigerte, eine Kürzung ihrer üblichen Gage zu akzeptieren.
Mit Ausnahme von
Will Smith könnte momentan kein Star die Vertragsbedingungen durchsetzen, die früher einmal üblich waren. Während des Autorenstreiks im vergangenen Jahr hatten die Studios offenbar genügend Zeit, über mögliche Budgetkürzungen nachzudenken. Ein Hollywood-Agent dazu zur Times: "Es ist nie gut, wenn Studios Zeit zum nachdenken haben – speziell dann nicht, wenn sie darüber nachdenken, warum sie all diesen Leuten eigentlich soviel Geld zahlen. Sie haben begonnen, über all ihre TV- und Filmprojekte zu schauen, und plötzlich hatten Haufenweise Schauspieler eine Menge Geld verloren."