"Dune"-Neuverfilmung: Regisseur Peter Berg hat Visionen
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| Von FILMSTARTS.de
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Donnerstag, 6. August 2009
Filmstarts – Dass Regisseur Peter Berg (Operation: Kingdom, Hancock) an einer Neuinterpretation von Frank Herberts Science-Fiction-Epos „Dune“ arbeitet, ist seit längerem bekannt. Die Frage, welchen Schwerpunkt er bei der Verfilmung des tiefgründigen Klassikers setzen wird, wurde bisher allerdings nicht beantwortet. Schließlich hat sich mit David Lynch (Lost Highway, Mulholland Drive) schon ein Regisseur ganz anderen Kalibers an einer Umsetzung von Dune versucht – und war letztendlich gescheitert. Auch die TV-Mini-Serie von John Harrison („Book Of Blood“) konnte trotz annehmbarer Kritiken nicht der Komplexität der Vorlage gerecht werden. Zu seinen Plänen, wie er den Roman umsetzen will, hat Berg sich nun geäußert.
Berg glaubt, dass er, verglichen mit David Lynch und John Harrison, durch seinen komplett anderen Erfahrungshintergrund dem Stoff neue Facetten abgewinnen könne. Im Gegensatz zu Lynch, welcher den politischen Aspekten von Herberts Roman in seinem Film großes Gewicht einräumt, möchte Berg die Unterhaltungsseite der Vorlage in den Vordergrund rücken. Seinen Film will er als episches Abenteuer inszenieren, in dem viel Spannung, aber auch Humor Platz hat. Das Drehbuch verfasst Joshua Zetumer.
Frank Herberts Epos „Dune“ umfasst sechs Romane, von denen die meisten auf der Wüstenwelt Arrakis spielen. Die Geschichte spielt in einer fernen Zukunft, in der die Raumfahrt der Menschheit abhängig ist von einer auf Arrakis gewonnenen Droge. Der erste Roman der Reihe gewann 1965 den Nebula Award und ein Jahr später den begehrten Hugo Award, welche als größte Auszeichnungen im Bereich Science Fiction gelten. Die Serie wurde nach Herberts Tod durch seinen Sohn Brian Herbert und den Autor Kevin J. Anderson weitergeführt.
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