Filmstarts - "Death Race" war ein kurzweiliges Vergnügen, eine sinnentleerte Achterbahnfahrt, aber bedarf es hier tatsächlich eines Prequels?
Ginge es nach Regisseur
Paul W.S. Anderson ("
Event Horizon") und seinem Produzenten Jeremy Bolt, dann auf jeden Fall. Immerhin hat das Duo nun den Startschuss zur Entwicklung einer Story gegeben, in dem die Wurzeln des "
Death Race" und des legendären Fahrers Frankenstein (im ersten Teil verkörpert von
David Carradine) beleuchtet werden sollen.
Das würde natürlich bedeuten, dass Hauptdarsteller
Jason Statham nicht erneut mit von der Partie wäre, was das Projekt sogleich deutlich weniger interessant erscheinen lässt. Außerdem hat
Joan Allen als eiskalte Gefängnischefin doch bereits alles über die Anfänge des tödlichen Rennens erzählt?
Anderson ist eben einfach nicht der Mann, der ein mögliches Franchise ungenutzt an sich vorbeiziehen lässt. Immerhin hat er auch schon die Kinoreihen "
Resident Evil" und "
Alien Vs. Predator" angestoßen.
Tony Giglio, der bei Andersons neuem Projekt "
Resident Evil: Afterlife" als Second Unit Director fungiert, wurde auf jeden Fall bereits mit dem Schreiben eines Drehbuchs beauftragt - und wird anschließend vielleicht sogar selbst auf dem Regiestuhl Platz nehmen.