Filmstarts – Im Juni haben wir berichtet, dass Warner Brothers die Realverfilmung des Sci-Fi-Anime "
Akira" auf Eis gelegt habe. Nun wurde bekannt, dass sie dem Projekt doch noch eine Chance geben würden, hätten sie denn auch viel Geld für die Rechte bezahlt. Das Studio habe bereits die Drehbuchautoren
Mark Fergus und
Hawk Ostby, die zuletzt "
Children Of Men" und "
Iron Man" gemeinsam geschrieben haben, engagiert.
Warner Brothers’ Realverfilmung "
Akira" sollte bereits kommenden Sommer in den Kinos starten. Zuletzt waren
Ruairi Robinson als Regisseur und
Gary Whitta als Drehbuchautor verpflichtet, beide jedoch vom Studio wieder gefeuert. Als Schauspieler waren
Leonardo DiCaprio und
Joseph Gordon-Levitt ("
Die Regeln der Gewalt") im Gespräch. "Akira" ist eine Manga-Serie von Katsuhiro Ôtomo, der 1988 auch einen gleichnamigen Anime-Kinofilm realisiert hat. Die Realverfilmung sollte in zwei Teilen in die Kinos kommen und jeweils den Inhalt von drei Manga-Bänden erzählen. Ob diese Form nun beibehalten wird, ist bisher nicht bekannt.
Die Geschichte soll, wie zuvor geplant, von Neo-Tokio nach „New-Manhattan“, einer zerstörten Metropole die wieder aufgebaut wird, verlegt werden. Im Anime-Kinofilm herrschen 31 Jahre nach Ausbruch des Dritten Weltkriegs in Neo-Tokio Bürgerunruhen und Studentenaufstände. In dieser Umgebung lernen zwei junge Mitglieder einer Motorradgang einen eigenartigen Jungen mit übernatürlichen Kräften kennen. Sie beobachten wie dieser gefangen genommen und weggeflogen wird. Die Begegnung hat die Motorrad-Freaks verändert und das Militär ist nun auch hinter ihnen her.
Mark Fergus und Hawk Ostby werden demnächst auch gemeinsam mit
Alex Kurtzman,
Joshua Oppenheimer,
Roberto Orci und
Thomas Dean Donnelly das Drehbuch zu Jon Favreaus Sci-Fi Western "
Cowboys And Aliens" schreiben.