Filmstarts – Für die Neuzugänge verlief das Wochenende in den USA nicht sonderlich erfreulich. Sonys Animationskomödie "
Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen" (25,1 Mio. Dollar/gesamt: 60,5 Mio. Dollar) verteidigte bei nur geringen Verlusten tapfer die Spitzenposition der US-Charts und ließ den 80 Millionen Dollar teuren Sci-Fi-Actioner "
Surrogates" mit Superstar
Bruce Willis (14,9 Mio. Dollar) schwer im Regen stehen. Nicht besser erging es der Nummer drei: Auch die Neuauflage des Tanzfilms "
Fame" (10,0 Mio. Dollar) kam nicht auf Touren.
Steven Soderberghs "
Der Informant" (6,6 Mio. Dollar/20,7 Mio. Dollar) mit
Matt Damon musste sein Waterloo schon vergangene Woche beim Start erleben, verlor in der zweiten Woche aber immerhin nur moderate 33 Prozent. Dahinter folgt "
Tyler Perry’s I Can Do Bad All By Myself" (4,8 Mio. Dollar/44,6 Mio. Dollar).
Bitter gestaltete sich auch der Auftakt für den deutschen Hoffnungsträger
Christian Alvart ("
Fall 39"). Der Regisseur kam mit seinem in Babelsberg gedrehten Sci-Fi-Thriller "
Pandorum" (mit
Dennis Quaid und
Ben Foster) nicht beim US-Publikum an – spielte nur 4,4 Millionen Dollar in 2.506 Kinos ein. Grund zum Jubeln hatte von den Neulingen nur Filmemacher
Michael Moore. Seine Doku-Satire "
Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte" sammelte in vier Kinos sagenhafte 298.000 Dollar ein.
Am Freitag starten in den USA unter anderem Ethan und Joels Cohen schwarze Komödie "
A Serious Man", die Horror-Action-Komödie "
Zombieland" mit
Woody Harrelson und Drew Barrymores Regiearbeit "
Whip It" (mit
Ellen Page) – dazu bekommt "Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte" einen Breitenstart.