Sylvester Stallone: Edgar-Allan-Poe-Film nur mit Wumme und Messer
Freitag, 02.10.2009 | 16:56 Uhr
Filmstarts – Seit "Rocky Balboa" und "John Rambo" mischt 80er-Jahre-Actionstar Sylvester Stallone wieder in der hollywoodschen A-Liga mit. Sein Allstar-Actioner "The Expendables" ist abgedreht und befindet sich in der Post-Produktionsphase, dazu laufen die Vorarbeiten zu "Rambo 5". Aber der 63-Jährige hat schon weitere Projekte im Auge. Nachdem die großen Studios seinem Edgar-Allan-Poe-Film bisher das grüne Licht verweigerten, spielt Stallone jetzt mit den Gedanken, den Action-Klassiker "Ein Mann sieht rot" (mit Charles Bronson) aus dem Jahr 1974 neu aufzulegen.
"Ich denke darüber nach. Es ist eine klassische Geschichte über Moral, wo ein zivilisierter Mann, dem alles weggenommen wird, was für ihn wichtig war, wieder ins Primitive zurückfällt", sagte Stallone, der damit exakt seinem Profil entsprechen würde. Aber viel lieber würde sich der Haudegen an einer Verfilmung des Lebens von Schriftsteller Edgar Allan Poe versuchen. Er rede immer wieder auf seinen Produzenten Avi Lerner ein: "Mach‘ Edgar Allan Poe." Dieser erwidert dann: "Hat er eine Waffe?" Stallone: "Nein, er hat keine." Lerner: "Kann er ein Messer werfen?" Sly: "Nein, er schreibt Poesie." Noch Fragen? Keine…?
Stallone ist aber einsichtig in Sachen Besetzung. Sollte sein Herzensprojekt doch noch zustande kommen, werde er Poe "natürlich nicht selbst spielen". Ein junger Schauspieler solle die Rolle übernehmen – immerhin starb Poe mit 39.






Frank Serpico
Aha. Genau so stell ich mir die Hollywoodproduzenten vor. Nie offen für was neues. Immer das selbe. Einfach nur erbärmlich.