US-Charts: Urlaubsstimmung und das neue "Blair Witch Projekt"
Montag, 12.10.2009 | 12:01 Uhr
Filmstarts – Die Amerikaner sind offenbar in Urlaubsstimmung. Schließlich hat sich die sonnige Inselkomödie „All Inclusive“ trotz grottenschlechter Kritiken mit 35,3 Mio. Dollar souverän an die Spitze der US-Charts gesetzt. Dazu dürfte neben dem tropischen Setting auch die namhafte Besetzung ihren Teil beigetragen haben. Immerhin lassen sich hier Vince Vaughn, Jason Bateman, Jon Favreau, Kristen Bell, Malin Akerman und und Kristin Davis von Pärchen-Guru Jean Reno therapieren.
Auf den Plätzen folgen alte Bekannte, die sich allesamt ordentlich gehalten haben: „Zombieland“ (15 Mio. Dollar),„Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“ (12 Mio. Dollar) und das Pixar-3D-Wiederaufführungs-Double-Feature „Toy Story“ und „Toy Story 2" (7,7 Mio. Dollar).
Die eigentliche Überraschung des Wochenendes findet sich jedoch auf Platz fünf. Der Low-Budget-Gruselfilm „Paranormal Activity“ hat gerade einmal 15.000 Dollar gekostet und sollte eigentlich nur in kostenlosen Mitternachtsvorstellungen gezeigt werden. Doch eine Onlineabstimmung darüber, in welchen Städten der Film noch Station machen soll, hat dermaßen viele Teilnehmer gehabt, dass der Verleih Paramount Pictures sich dazu entschlossen hat, den Film doch noch landesweit in die Kinos zu bringen. Nun hat er am ersten Wochenende in nur 160 Kinos (zum Vergleich: „Fleischbällchen“ läuft in 2.992 Kinos) gigantische 7 Mio. Dollar eingespielt.
Am nächsten Wochenende soll die Kopienzahl deutlich erhöht werden. Dann könnte dem US-Box-Office ein neues „Blair Witch Project“ ins Haus stehen.






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