Red Riding: Ridley Scott adaptiert britische Mini-Serie
Donnerstag, 15.10.2009 | 11:38 Uhr
Filmstarts – Columbia Pictures hat die Rechte an der britischen Mini-Serie "Red Riding" erworben und will diese fürs Kino adaptieren. Dafür wurde Drehbuchautor Steven Zaillian verpflichtet, die Regie soll Ridley Scott übernehmen. Zaillian und Scott arbeiteten bereits bei "American Gangster" und "Hannibal" zusammen.
Die auf Romanen von David Peace basierende Mini-Serie besteht aus drei Teilen à rund 90 Minuten und behandelt vordergründig die sich über mehrere Jahre erstreckende Jagd nach dem mysteriösen Yorkshire-Ripper, thematisiert aber hauptsächlich Polizeikorruption und Machtmissbrauch. Die Einzelteile der Serie spielen in den Jahren 1974, 1980 und 1983. Inszeniert wurden die Teile von Julian Jarrold ("Geliebte Jane"), James Marsh ("Man On Wire") und Anand Tucker ("Shopgirl"). In den Hauptrollen sind unter anderem Sean Bean ("Der Herr der Ringe"), Mark Addy ("Ganz oder gar nicht"), Paddy Considine ("Backwoods"), Andrew Garfield ("Boy A"), Rebecca Hall ("Vicky Cristina Barcelona"), David Morrissey ("Basic Instinct 2") und Peter Mullan ("Trainspotting") zu sehen.
Autor Zaillian soll den Stoff in einen Spielfilm komprimieren. Bereits in der Vergangenheit adaptierte Hollywood erfolgreich britische Mini-Serien für den heimischen Markt. So basiert Steven Soderberghs Drogen-Krimi "Traffic" ebenso auf einer mehrteiligen Serie von der Insel wie Kevin Macdonalds Polit-Thriller "State Of Play".
Die drei "Red Riding"-Teile sollen zudem auch separat in Kürze in die US-Kinos gebracht werden.






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