Filmstarts – Jigsaw hat seinen Meister gefunden. Nachdem die Teile zwei bis fünf zum Start zwischen 30 und 34 Millionen Dollar eingespielt hatten, debütierte der
sechste Teil der "Saw"-Saga mit 14,1 Millionen Dollar am US-Box-Office nur auf Platz zwei, weil das 15.000 Dollar teure Grusel-Phänomen "
Paranormal Activity" sich in der vierten Spielwoche mit 21,1 Millionen Dollar an die Spitze setzte. Insgesamt liegt der Film nun schon bei 61,6 Mio. Dollar und könnte damit Paramounts profitabelstes Werk des Jahrzehnts werden. Das Studio zahlte nur 300.000 Dollar für die Rechte.
Spike Jonzes "
Wo die wilden Kerle wohnen" (14,0 Mio. Dollar/gesamt: 53,6 Mio. Dollar) musste den Platz an der Sonne indes räumen und findet sich nun auf Rang drei wieder, weil der Fantasy-Familienfilm um satte 54 Prozent abbaute. Weniger nachgelassen, nämlich rund 40 Prozent, hat der Selbstjustiz-Thriller "
Gesetz der Rache" (12,4 Mio. Dollar/40,0 Mio. Dollar) mit
Jamie Foxx und
Gerard Butler. Trotz mäßiger Kritiken hält die Komödie "
All Inclusive" (10,6 Mio. Dollar/77,7 Mio. Dollar) mit
Vince Vaughn in den USA auf Position fünf weiterhin Kurs auf die 100-Millionen-Dollar-Schallmauer.
Der Animationsfilm "
Astro Boy" (6,7 Mio. Dollar) kam trotz breiten Starts in mehr als 3.000 Kinos nur auf Platz sechs. Ebenso eine Enttäuschung erlebte Universal mit dem Fantasy-Drama "
Mitternachtszirkus" (6,3 Mio. Dollar), das vom "
Twilight"-Boom nicht profitieren konnte. Mira Nairs Biopic "
Amelia" (3,9 Mio. Dollar) mit
Hilary Swank als Flugpionierin Amelia Earhart, die bereits in "
Nachts im Museum 2" als Figur aufgetreten ist, reihte sich auf Rang elf ein.
Diese Woche starten in Amerika "
Michael Jackson's This Is It" (Mittwoch), die Komödie "
Gentlemen Broncos", die "
Der blutige Pfad Gottes"-Fortsetzung "
Boondock Saints II" und der Horrorfilm "
The House Of The Devil".