Filmstarts – Schauspiellegende
Martin Landau ("
Der unsichtbare Dritte", "
Verbrechen und andere Kleinigkeiten", "
Ed Wood") verriet, dass er und seine Kollegen aus der Serie "Kobra, übernehmen Sie" nicht glücklich über die drei bisherigen, auf ihrer Serie basierenden, "
Mission: Impossible"-Filme seien. Er habe deswegen auch einen von
J.J. Abrams angebotenen Cameo-Auftritt in "
Mission: Impossible 3" abgelehnt.
Gegenüber
MTV News meinte Landau, dass es schon beim ersten Teil ursprünglich ein fürchterliches Skript gegeben habe, in dem das ganze Team zerstört worden wäre. Das Skript wurde dann allerdings nicht umgesetzt. Laut Landau haben die Filme nichts mehr mit der Serie gemein. Es seien einfache Action-Abenteuer, während die Serie mehr den Denksport in den Vordergrund stellte. Es ging darum, irgendwo rein und wieder rauszukommen, ohne dass jemand überhaupt merkte, dass man da war. Davon sei in den Filmen nichts mehr zu spüren. Warum hätte er also an einem Selbstmord der Charaktere mitwirken sollen?
Landau glaubt auch nicht, dass sich das mit dem in Planung befindlichen vierten Teil ändern werde. Er habe deswegen auch keinen Bock dort einen Witz-Cameo-Auftritt zu machen. Ein Mitwirken könne er sich nur vorstellen, wenn er eine größere Rolle habe und das Drehbuch wieder zu den Wurzeln zurückkehre.
Martin Landau spielte von 1966 bis 1969 in 76 Folgen den Super-Spion Rollin Hand in der insgesamt bis 1973 laufenden Serie "Kobra, übernehmen Sie". Die Serie wurde 1988 noch einmal für zwei Jahre neu aufgelegt. 1996 folgte ein Kinofilm von
Brian De Palma, einen zweiten Teil inszenierte
John Woo vier Jahre später. Der bislang letzte Teil stammt von J.J. Abrams und kam 2006 in die Kinos. Für 2011 ist ein vierter Film angekündigt, den wiederum J.J. Abrams produzieren wird. Allerdings gab er kürzlich bekannt, dass er nicht Regie führen wird.