Filmstarts – Bereits vor einem Jahr wurde bekannt, dass
Ridley Scott für Universal das Brettspiel "
Monopoly" für die Kinoleinwand adaptieren soll. Seither wurde über einen möglichen Inhalt gerätselt, können sich die meisten doch unter dem Film nicht allzu viel vorstellen. Nun konnte die
Los Angeles Times Produzent Frank Beddor ("
Verrückt nach Mary"), der die Idee zu dem Filmprojekt hatte, einige interessante Details zum Inhalt entlocken.
Beddor ist sich den zahlreichen Kritiken bezüglich seines Projekt bewusst, jeder hätte aber "genau auf die selbe Art reagiert als bekannt wurde, dass es einen "
Fluch der Karibik"-Film geben wird". Hasbro sei von seinen Ideen sehr begeistert, und auch Ridley Scott würde sich sehr auf den Drehbeginn freuen. Der Regisseur hätte selbst bei Beddor angefragt: "Was muss ich tun, um den Film realisieren zu dürfen?"
Was hat Scott, der hinter Kultfilmen wie "
Gladiator", "
Alien" und "
Blade Runner" steckt, nun so sehr an dem Inhalt gereizt? Als Inspiration soll Beddor "Alice im Wunderland" gedient haben: "Ich übernahm die Denkweise, dass der Hauptcharakter in ein Loch fällt und in einer Welt, die "Monopoly City" heißt, landet. Dieser Hauptcharakter ist in der realen Welt ein lustiger und liebenswerter Loser, der in Manhattan lebt und als Immobilienmakler arbeitet. Er ist zwar nicht sehr erfolgreich in seiner Arbeit, dafür jedoch ein begnadeter "Monopoly"-Spieler. Da der Weltrekord im Spielen bei 70 aufeinander folgenden Tagen, und über 1600 Stunden liegt, möchte er diesen gemeinsam mit einem Freund überbieten. Jeder glaubt, er sei verrückt, und es kommt zu einem Kampf. Nach dem Spiel wirft er eine Ereigniskarte auf den Boden und schläft schließlich ein. Am nächsten Morgen wacht er mit der Karte in der Hand auf. Da er sehr müde ist, möchte er sich Kaffee kaufen. Doch das Geld, das er in seinen Hosentaschen findet, ist Monopoly-Geld. Das ist ihm sehr unangenehm, dem Mädchen am Verkaufsschalter jedoch egal und sie gibt ihm sein Wechselgeld auch in der Monopoly-Währung. Plötzlich wird ihm bewusst, dass er in der schillernden Monopoly City ist. Er trifft auf die bösen Parker Brothers und muss sie besiegen. Es sollen alle Kultbilder des Brettspiels vorkommen: Ein Sportauto hält an, jemand reitet auf einem Pferd, jemand anderer schiebt einen Schubkarren und es wird zahlreiche witzige Erscheinungen vom reichen Onkel "Pennybags" (dem Maskottchen vom Monopoly-Brettspiel) geben."
Dabei ist sich Beddor sicher, dass Scott einen visuell beeindruckenden Film realisieren wird. Wann sich das "Monopoly"-Projekt konkretisieren wird, ist bisher nicht bekannt. Scott hat mit "
The Kind One" und einem "Alien"-Prequel bereits zwei weitere Filme in Planung. Zuletzt hat er "
Robin Hood" mit
Russell Crowe und
Cate Blanchett abgedreht.