Filmstarts - Momentan läuft
seine Version von Charles Dickens' berühmten Klassiker "Eine Weihnachtsgeschichte" in den Kinos, demnächst will sich
Robert Zemeckis ("
Forrest Gump", "
Der Polarexpress", "
Beowulf") an die Verfilmung einer anderen Erzählung machen, die zur Weihnachtszeit gut ankommt: Gemeint ist "Der Nussknacker". Wie
pajiba.com berichtet, wird sich Zemeckis jedoch nicht an der populären Ballet-Version von Tschaikowski orientieren, sondern direkt auf E.T.A. Hoffmanns dem Balletstück zugrunde liegende Erzählung "Nussknacker und Mausekönig" zurückgreifen. Die Grundzüge beider Versionen sind aber ähnlich: In "Der Nussknacker" hilft ein Mädchen einem zum Nussknacker verwandelten Jungen bei dessen Kampf gegen den bösen Mausekönig und der damit verbundenen Rückverwandlung des Jünglings.
Bisher wurde nicht offiziell bestätigt, dass auch "
Der Nussknacker" wie "
Eine Weihnachtsgeschichte", "
Beowulf" und "
Der Polarexpress" mit dem Performance-Capture-Verfahren gedreht wird, wo die Bewegungsabläufe und Gesichtsausdrücke von Schauspielern am Computer auf animierte Figuren übertragen werden. Doch da Zemeckis offensichtlich ein großer Fan dieser Technik ist, könnte sie durchaus erneut zum Einsatz kommen.
Robert Zemeckis' Nussknacker-Version wäre allerdings nicht die erste Umsetzung des Stoffes. Vorher gab's etwa den Stop-Motion-Film "Nutcracker Fantasy" (1979) mit der Stimme von
Christopher Lee ("
Herr der Ringe - Die Gefährten", "
Star Wars: Episode II - Angriff der Klonkrieger", "
Charlie und die Schokoladenfabrik") und die Zeichentrickvariante "Der Nussknackerprinz" (1990).