Filmstarts - Als der rasante Action-Thriller "
Das Bourne Ultimatum" 2007 erschien, verkündete Hauptdarsteller
Matt Damon ("
Ocean's Eleven, "
Syriana", "
Departed: Unter Feinden") noch, dass die Bourne-Reihe mit diesem dritten Teil abgeschlossen sein soll. Inhaltlich hätte "Bourne 3" auch einen würdigen Endpunkt markiert, aber wie so oft in Hollywood wirkte die Aussicht auf eine weitere gewinnbringende Fortsetzung auf alle Beteiligten einfach viel zu verlockend ("Das Bourne Ultimatum" ist mit einem weltweiten Einspielergebnis von gut 440 Millionen Dollar schließlich der bis dato erfolgreichste Teil der Reihe). Frei nach dem Motto "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?" war "
Bourne 4" also schnell beschlossene Sache - erneut sollte Damon die Hauptrolle und
Paul Greengrass ("
Die Bourne Verschwörung", "
Flug 93", "Das Bourne Ultimatum") die Regie übernehmen.
Doch Fans von Paul Greengrass müssen jetzt stark sein. Laut
Theplaylist.blogspot.com hat Greengrass sich mit Universal zerstritten und "Bourne 4" infolgedessen auf eigenen Wunsch verlassen. Der Grund: Angeblich informierte Universal Greengrass nicht darüber, dass ein neues Skripts zum vierten "Bourne"-Film in Auftrag gegeben wurde (das erste Drehbuch verfasste
George Nolfi ("
Ocean's Twelve, "
The Sentinel", "
The Bourne Ultimatum"), das zweite Josh Zetumer). Darüber hinaus soll Greengrass das Budget seines aktuellen Projekts - das Kriegs-Drama "
Green Zone" - massiv überzogen haben, sodass sich Universal gezwungen sah, stärker auf den Film Einfluss zu nehmen - offenbar sehr zum Ärger des Regisseurs.
Möglicherweise könnte jedoch Matt Damon der Grund dafür sein, dass Greengrass letztendlich doch zum neuen "Bourne"-Teil zurückkehren wird. Wie man hört, verhält sich Damon gegenüber Greengrass nämlich äußerst loyal. So könnte Universal vor die Wahl gestellt werden: Beide oder keinen.