Filmstarts – Für viele Fans ist das große Problem von "
Spider-Man 3", dass der Film zu überfrachtet ist mit Bösewichten und Regisseur
Sam Raimi mit dem interessanten Charakter Venom nichts anzufangen weiß. Die Ursachen dafür liegen im Vorfeld der Produktion. Sony verlangte von Raimi, dass Venom als zusätzlicher Bösewicht in dem Film auftaucht. Der Regisseur gab schließlich klein bei. Nun rückt der nächte, mittlerweile "
Spider-M4N" betitelte Film näher, und das Studio scheint den Fehler von einst zu wiederholen. Denn
IESB berichtet, dass es erneut Differenzen zwischen Raimi und Sony über die beteiligten Bösewichte gibt.
Raimi will Vulture und hätte mit
John Malkovich schon einen passenden Darsteller zur Hand. Doch Sony traut dem fliegenden Bösewicht nicht zu, weiteres Publikum zu requirieren. Man will einen deutlich populären Comic-Feind von "Spider-Man" einbauen, ist sich nach den Berichten aber nicht sicher, welchen.
Aufgrund der kreativen Differenzen wurden aktuell alle Arbeiten an dem vierten "
Spider-Man"-Film unterbrochen.
Gary Ross, der das Drehbuch vollenden soll, muss nun auf eine finale Ansage warten, mit welchem Bösewicht er arbeiten kann. Gefährdet ist nun auch der für März 2010 anvisierte Drehstart, was dann seinerseits auch zu einer Verschiebung des für Mai 2011 geplanten Kinostarts führen könnte.
Raimi hätte Vulture schon gerne im dritten Film als Bösewicht gesehen. Er plante damals eine Geschichte, in der Flint Marko (
Thomas Haden Church) alias Sandman der Zellengenosse von Vulture ist, mit diesem aus dem Gefängnis flieht und von ihm anschließend gezwungen wird, Verbrechen zu begehen.