Filmstarts – Vor zwei Wochen sorgte Hauptdarsteller
Robert Downey Jr. mit einer Aussage in der "Late Show With David Letterman" für Aufsehen. Er forderte nämlich, dass die Titelfigur aus
Guy Ritchies Blockbuster "
Sherlock Holmes" eine homosexuelle Beziehung mit seinem Assistenten Dr. Watson (
Jude Law) eingehen sollte. Laut Downey Jr. könnte in einer möglichen Fortsetzung diese Liebesbeziehung behandelt werden. Gar nicht
happy über diese Aussage ist Andrea Plunket, die Inhaberin der US-Rechte der Detektiv-Romane von Arthur Conan Doyle.
Plunket dazu: "Ich hoffe, diese Aussagen sind nur ein Beispiel für seinen schwarzen Humor." Für sie steht eine Fortsetzung, die sich einer homosexuellen Thematik annimmt, außer Frage: "Es erscheint für manche vielleicht etwas drastisch, aber ich würde solch eine Verfilmung nicht erlauben." Dabei sei sie "gegenüber Homosexuellen nicht feindselig eingestellt", dafür aber gegen jeden, "der den wahren Geist der Bücher zu verfälschen versucht."
"Sherlock Holmes" ist am 25. Dezember in den amerikanischen Kinos angelaufen, wo der Film gemeinsam mit
James Camerons "
Avatar - Aufbruch nach Pandora" für ein weihnachtliches Erfolgswochenende sorgte. In den deutschen Kinos startet "Sherlock Holmes" am 28. Januar.