Filmstarts – Keine guten Nachrichten für alle "
Spider-Man"-Fans da draußen. Nachdem bereits im vergangenen Jahr Gerüchte die Runde machten, dass die Produktion von "
Spider-Man 4" ins Stocken geraten ist, weil Sony und
Sam Raimi sich über das Skript in die Haare gekriegt haben, hat Nikke Finke von
Deadline Hollywood diese Befürchtung nun bestätigt. Sony will den Film zwar unbedingt machen, aber der angepeilte Starttermin im Mai 2011 ist wohl endgültig nicht mehr zu halten.
Und offensichtlich ist die Lage sogar noch viel verzwickter, als es die ersten Gerüchte vermuten ließen. Drew McWeeny von
HitFix meint dazu: "Seit dem ersten Skriptentwurf habe ich einige sehr schreckliche Dinge darüber gehört, was zwischen dem Studio, Sam Raimi und den Autoren abgeht. Ich frage mich langsam, ob es überhaupt einen Kompromiss geben könnte, der alle Parteien glücklich macht." Die Streitereien sind gerade deshalb so verwunderlich, weil Sony dem Regisseur schließlich Unmengen an Geld hinterhergeschmissen hat, damit dieser überhaupt für einen vierten Teil zurückkehrt.
Laut Finke hat Raimi den letzten Skriptentwurf wirklich gehasst. Sony hat deshalb Alvin Sargent ("
Spider-Man 2", "
Spider-Man 3") als vierten Autoren angeheuert, um einen neuen Entwurf zu entwickeln. Doch aufgrund der Verzögerungen wird es wohl nicht mehr möglich sein, selbst wenn Raimi und Sony das neue Skript gefallen sollte, den Termin im Mai 2011 einzuhalten.
Worum geht es bei dem Streit überhaupt? Offensichtlich würde Raimi gerne
John Malkovich als Vulture besetzen, womit Sony aber gar nicht einverstanden ist. Außerdem mag das Studio die Idee nicht,
Anne Hathaway als Vulturess (oder einen anderen weiblichen Schlüsselcharakter) zu besetzen, weil sie "zu viel kostet und ein solcher Star für ein Franchise wie dieses auch gar nicht nötig ist". Und lasst uns nicht vergessen, warum Sony nicht will, dass Dr. Connors sich jemals in The Lizard verwandelt – weil sie sich "nicht dazu überwinden können, einen so merkwürdig aussehenden Bösewicht abzuzeichnen".