Filmstarts – Nachdem
James Cameron über zehn Jahre lang an seinem 3D Science-Fiction-Abenteuer "
Avatar" gearbeitet hat, wird er ein neues Großprojekt in Angriff nehmen. Wie die japanische Zeitung
Mainichi berichtet, soll der Erfolgsregisseur im Dezember nach Japan gereist sein, um dort Tsutomu Yamaguchi kennen zu lernen. Yamaguchi ist einer von weniger als 200 bekannten Menschen, die die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki während des Zweiten Weltkrieges überlebt haben. Er ist zudem einer von nur neun bekannten Überlebenden, die bei beiden Explosionen jeweils in der Nähe des Bodennullpunktes waren.
Vergangenen Montag (04.01.2010) ist Yamaguchi im Alter von 93 Jahren an Magenkrebs gestorben, zuvor soll Cameron ihm versprochen haben, seine erschütternden Erfahrungen in einem Film über Atombomben zu verarbeiten. Cameron wurde vom Autor Charles Pellegrino, dessen Buch "The Last Train From Hiroshima: The Survivors Look Back" am 19. Januar veröffentlich wird, begleitet. Die selbst erlebte Angst vor einem Atomkrieg als 8-jähriger Junge während der Kubakrise soll den Regisseur zu der Idee, einen Film über Atomwaffen zu realisieren, geführt haben.
Derzeit sind keine offiziellen Informationen zu dem Projekt bekannt. Cameron hat bereits zwei "Avatar"-Sequels, ein "
Fantastic Voyage"-Remake und den Action-Thriller "
Battle Angel" in Planung.