Filmstarts – Wie bereits Anfang November berichtet, wollen sich Produzent
Peter Jackson und Regisseur
Neill Blomkamp mit der Fortsetzung ihres Sci-Fi-Hits "
District 9" so lange Zeit lassen, bis sie eine Story gefunden haben, mit der beide zufrieden sind. Nun hat die
LA Times in einem Interview mit Blomkamp nachgehakt und ihm zumindest die Info entlocken können, dass er ein Prequel viel interessanter finden würde als ein Sequel.
Die Person mit dem meisten Einfluss auf das Projekt bliebe aber Peter Jackson. Das Konzept von "District 9", anhand von Aliens in Johannesburg die Auswirkungen des Rassismus zu beleuchten, sei für ihn sehr spannend gewesen. Deshalb sei er für eine Fortsetzung offen, "falls die Story stimmt". Dabei würde Blomkamp weniger eine Fortsetzung interessieren, in der die Aliens auf die Erde zurückkehren, als vielmehr ein die Vorgeschichte behandelndes Prequel.
Der südafrikanische Regisseur hat derzeit außerdem einen weiteren Sci-Fi-Film in Planung, der 150 Jahre in der Zukunft spielen und erneut soziopolitische Fragen behandeln soll. Nach dem großen Überraschungserfolg von "District 9", der bei einem Budget von 30 Millionen Dollar allein in den USA 116 Millionen Dollar einspielen konnte, wurden Blomkamp zahlreiche kostenaufwendige Projekte angeboten. Er hat jedoch alle abgewiesen, weil "bei einem größeren Budget die Freiheiten des Regisseurs, wenn man nicht gerade Peter Jackson oder James Cameron heißt, immer kleiner werden". Darum ziehe Blomkamp es vor, "finanziell weniger riskante Filme" zu realisieren, und dann zumindest sichergestellt sei, dass er machen könne, was er will.