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    Ulrich Mühe ist tot
    25.07.2007 um 11:32
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    Der ostdeutsche Schauspieler Ulrich Mühe, der mit seiner Rolle in dem Stasi-Drama Das Leben der Anderen zu Weltruhm gelang, ist am Sonntag im Alter von 54 Jahren den Folgen einer Krebserkrankung erlegen.

    "Ja, ich habe Krebs", gab vor ein paar Tagen öffentlich bekannt und beendete damit die wochenlangen Spekulationen zu seinem Gesundheitszustand. "Ich unterziehe mich den entsprechenden Therapien und hoffe, dass es mir bald wieder besser geht." Darauf hofften wir alle. Doch nun ist der 54-jährige Schauspieler am Sonntag in seiner Heimatstadt Wahlbeck in Sachsen-Anhalt an den Folgen der Magenkrebs-Erkrankung gestorben. Er hinterlässt seine Ehefrau, die Schauspierin , mit der er zwei Kinder hatte. Ein drittes Kind, , ebenfalls Schauspielerin, stammt aus erster Ehe mit Jenny Gröllmann.

    Ein Traum wird wahr

    Ulrich Mühe wurde am 20. Juni 1953 im sächsischen Grimma geboren. Seit seiner frühesten Kindheit träumte er davon, Schauspieler zu werden. Nach einer Ausbildung zum Facharbeiter absolvierte er ein Studium an der Theaterhochschule Leipzig. Nach einigen Auftritten in Städtischen Theater von Karl-Marx-Stadt holte der Dramatiker Heiner Müller ihn 1983 in die Hauptstadt, wo er sich am Deutschen Theater und auf der Berliner Volksbühne schnell zum Start hochspielte.

    Eine ausgezeichnete Karriere

    Seit Beginn der 80er Jahre war Mühe außerdem in über 50 TV- und Kinoproduktionen zu sehen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen s , s Das Spinnennetz, für den er den Bayerischen Filmpreis gewann, sowie s . Zum Fernsehstar wurde er in Deutschland dank seiner Rolle des Dr. Robert Kolmaar in der Krimiserie "Der letzte Zeuge". Doch den vielleicht besten und mit Sicherheit berühmtesten Auftritt seiner Schauspielkarriere hatte Mühe letztes Jahr als Stasispitzel in der Glaubenskrise in dem Drama , mit dem er auch international einem weiten Publikum vertraut wurde und zahlreiche Auszeichnungen erhielt, darunter den Deutschen und den Europäischen Filmpreis.

    Sebastian Schmieder mit diversen Quellen
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