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    US-Charts: "Breaking Dawn 2" weiterhin ganz oben, "Killing them Softly" neu auf sechs
    Von Martin Minke — 03.12.2012 um 06:59
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    In einer Woche ohne überragende Neueinsteiger konnte der finale Twilight-Film "Breaking Dawn – Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 2" seine Spitzenposition in den US-Kinocharts verteidigen. Auch "Skyfall" bleibt wie in der Vorwoche auf dem zweiten Rang. Das Gangster-Drama "Killing Them Softly" steigt neu auf Platz sechs ein.

    Mit einem Budget von 120 Millionen Dollar war der Erfolgsdruck des fünften Twilight-Filmes "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2)" durchaus groß, doch mit bisher 255 Millionen Dollar Einnahmen konnte die Vampir-Romanze finanziell absolut überzeugen. In dieser Woche schaffte es die vereinte Kraft von Team Edward und Team Jacob erneut, die Spitzenposition der US-Kinocharts zu erobern und weitere 17,4 Millionen Dollar in die Kassen zu spülen. Mit einem lediglich etwas kleineren Einspielergebnis landet "James Bond 007 - Skyfall" wie in der Vorwoche auf dem zweiten Platz und konnte weitere 17 Millionen Dollar einnehmen. Insgesamt hat der britische Agententhriller somit bereits 246 Millionen Dollar (allein in den USA) eingespielt. Noch knapper wurde es in dieser Woche im Kampf um die Bronzemedaille, denn zwischen dem Drittplatzierten "Lincoln" und dem Viertplatzierten "Die Hüter des Lichts" lagen lediglich 9000 Dollar. Mit einem Ergebnis von 13,5 Millionen Dollar gelingt es "Lincoln" knapp, den Platz auf dem Siegertreppchen zu verteidigen. Insgesamt hat das biografische Drama nun rund 83,7 Millionen Dollar eingenommen.

    "Die Hüter des Lichts" beschützen das Weihnachtsfest also wie in der Vorwoche vom vierten Platz der Charts aus und nehmen weitere 13,5 Millionen Dollar ein. Das Kinderhelden-Crossover hat insgesamt nun 48,9 Millionen Dollar eingespielt, was bei einem Budget von 145 Millionen Dollar eher bescheiden wirkt. Ebenfalls wie in der Vorwoche kann sich "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" erneut auf Platz fünf positionieren. Das optisch eindrucksvolle Drama von Regisseur Ang Lee nimmt weitere 12 Millionen Dollar ein und kann das Gesamt-Ergebnis auf 48 Millionen Dollar erhöhen. Auch diesen Einnahmen steht allerdings ein hohes Budget von 120 Millionen Dollar gegenüber, das vermutlich nicht mehr aufgeholt werden kann. Nicht wesentlich ruhiger schlafen dürften die Produzenten von "Killing Them Softly". Denn obwohl das Gangster-Drama in der Produktion lediglich 18 Millionen Dollar kostete, sind die in der ersten Spielwoche eingenommenen sieben Millionen Dollar, was der sechste Rang der Charts bedeutet, eine herbe Enttäuschung. Bei über 2.000 Leinwänden und einem Brad Pitt in der Hauptrolle dürfte man sich deutlich mehr ausgerechnet haben.

    Auf den Plätzen sieben bis neun befinden sich die Retro-Videospiel-Verfilmung "Ralph reichts" mit weiteren sieben Millionen Dollar und insgesamt nun 158 Millionen Dollar, das Action-Remake "Red Dawn" mit 6,6 Millionen Dollar und insgesamt eher verhaltenen 31 Millionen Dollar und das Piloten-Drama "Flight" mit weiteren 4,5 Millionen Dollar und überzeugenden 82 Millionen Dollar Gesamt-Ergebnis. Den Abschluss der Top zehn bildet die Horror-Fortsetzung "The Collection", die in ihrer ersten Woche 3,4 Millionen Dollar einnehmen konnte.

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    Kommentare
    • Martin M.
      @ Whoever - Wir haben das jetzt mal geändert, da du eigentlich Recht hast. Ich hatte es mir genauso gedacht, wie du es unten beschrieben hast. Im Vergleich zu "Life of Pi" wird der Verlust kleiner ausfallen, aber ist eben immer noch ein Verlust. Ganz sicher wird man sich mehr erhofft haben.
    • DanielJackson
      womit skyfall aktuell bei knapp 860 mio dollar steht...ob da noch die milliarde geknackt wird?!? zu whoever:Wenn ein Film nur ein so geringes Budget hat, kann man ja fragen wieso nciht mehr,wie bei life of pi, also könnten diejenigen doch ne menge verlieren...wobei ich eher glaube das der film eher aufm heimkino zum "erfolg" wird!
    • whoever
      "Wesentlich ruhiger schlafen dürften die Produzenten von "Killing Them Softly", denn das Gangster-Drama kostete in der Produktion lediglich 18 Millionen Dollar, denen nun in der ersten Spielwoche bereits sieben Millionen Dollar und der sechste Rang der Charts gegenüberstehen." Das Ergebnis ist alles andere als zufrieden stellend. Insbesondere wenn man in Betracht zieht, dass der Film beim US-Publikum MIESERABEL angekommen ist (kann mich nicht erinnern, vorher schon mal von einem cinemascore F (!!!) gehört zu haben) und entsprechend in den nächsten Wochen in den Staaten wohl nicht mehr in den Charts vertreten sein dürfte. Klar, der Film ist ein Nischenprodukt, aber die Produzenten haben sicher gehofft mit Brad Pitt als Lead und der Vermarktung als coolen Gangster-Streifen auch etwas Geld zu machen. Aber natürlich hast du insofern recht, als dass man (anders als bei Life of Pi) nicht befürchten muss, eine Menge Geld zu verlieren.
    • WhiteFalcon
      HAMMER, bedenkt man, dass Skyfall damit schon fast 100 Mio. mehr in den USA eingenommen hat, als der bisherige Spitzenreiter Casino Royale.
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