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    US-Charts: "Skyfall" erobert Spitzenposition zurück, "Hüter des Lichts" klettern auf zwei
    Von Martin Minke — 10.12.2012 um 07:52
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    Nach drei Wochen auf Platz zwei gelingt "Skyfall" die Wiedereroberung des ersten Platzes der US-Kinocharts. Auch "Die Hüter des Lichts" steigt um einen Platz, während die Vampire aus "Breaking Dawn: Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2)" nun auf Rang drei ihr Unwesen treiben.

    Nachdem "Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht (Teil 2)" drei Wochen lang unangefochten an der Spitze der US-Kinocharts stand, hat sich nun ein alter Bekannter den ersten Platz zurückerobert. "Skyfall" gelingt es in seiner sechsten Woche zum erst zweiten Mal überhaupt die Goldmedaille zu gewinnen und die Vampire um Robert Pattinson und Kristen Stewart zu verdrängen. "Skyfall" stellte nebenbei auch gleich einen neuen Rekord auf, denn mit Einnahmen von insgesamt 918 Millionen Dollar weltweit ist der Film der umsatzstärkste, den Sony jemals veröffentlicht hat. Bis zuletzt war dies "Spider-Man 3", der seinerzeit 890 Millionen Dollar eingenommen hatte. Am vergangenen Wochenende nahm der neueste Bond-Film in den US-Kinos nochmals elf Millionen Dollar (insgesamt: 261 Millionen Dollar) ein. Der fünfte Teil der Twilight-Saga fällt dagegen mit 9,2 Millionen Dollar auf den dritten Platz. Verstecken braucht sich der von Bill Condon inszenierte Film aber nicht, denn schließlich hat er mit insgesamt 268,7 Millionen Dollar (weltweit über 751 Millionen Dollar) ebenfalls ein stattliches Einspielergebnis vorzuweisen. Auf den zweiten Platz klettern die "Hüter des Lichts", die mit insgesamt 61,9 Millionen Dollar Gesamt-Ergebnis (bei 145 Millionen Dollar Budget) zwar immer noch hinter den Erwartungen zurückbleiben, in dieser Woche aber immerhin weitere zehn Millionen Dollar einnehmen konnten.

    Auf Platz vier befindet sich wie in der Vorwoche Steven Spielbergs Oscar-Kandidat "Lincoln", der mit weiteren 9,1 Millionen Dollar nur knapp hinter "Twilight 4.2" zurückbleibt. Insgesamt hat das biografische Drama nun 97,3 Millionen Dollar eingespielt und wird die 100-Millionen-Dollar-Marke wohl in der nächsten Woche erreichen. Direkt dahinter befindet sich mit Ang Lees "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" eine weitere kleine Enttäuschung, denn obwohl der bildgewaltige Film an diesem Wochenende weitere 8,3 Millionen Dollar einnehmen konnte, spielte er bisher mit etwa 60 Millionen Dollar gerade mal die Hälfte seines Produktionsbudgets wieder ein. Der einzige Neueinsteiger in den Top-Zehn befindet sich auf Platz sechs. "Playing For Keeps" mit Gerard Butler, Jessica Biel und Uma Thurman spielte sechs Millionen Dollar ein.

    Die Plätze sieben bis neun belegen "Ralph reichts" mit 4,9 Millionen Dollar und insgesamt überzeugenden 164 Millionen Dollar, das Action-Remake "Red Dawn" mit 4,2 Millionen und insgesamt eher verhaltenen 37,2 Millionen Dollar und Romert Zemeckis' Drama "Flight", der am Wochenende noch 3,1 Millionen Dollar einspielen konnte. Insgesamt ist der Film über einen Alkoholiker-Piloten mit 86 Millionen Dollar durchaus erfolgreich.

    Enttäuschend fällt das Resultat von "Killing Them Softly" aus: Die Gesellschaftskritik im Gewand eines Gangster-Thrillers landete auf Platz zehn und spielte nur noch 2,7 Millionen Dollar ein. Insgesamt hat Andrew Dominiks Film nun 11,7 Millionen Dollar (weltweit über 27 Millionen Dollar bei einem Budget von 15 Millionen Dollar) eingespielt. Von dem Polit-Gangsterthriller mit Brad Pitt in der Hauptrolle hatte man allerdings deutlich mehr erwartet.

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