Regisseur Joe Carnahan steigt wegen Bruce Willis aus dem "Death Wish"-Remake aus
von Stefan Geisler ▪ Samstag, 23. Februar 2013 - 10:56

Erst Anfang des Jahres wurde bestätigt, dass "Smokin' Aces"-Regisseur Joe Carnahan an einem Remake des Charles-Bronson-Klassikers "Ein Mann sieht rot" (im Original: "Death Wish") arbeiten würde. Jetzt allerdings wird berichtet, dass Carnahan aufgrund kreativer Differenzen überraschend aus dem Projekt ausgestiegen ist.

1974 kam "Ein Mann sieht rot" mit Charles Bronson in die deutschen Kinos. Das knallharte Selbstjustiz-Drama des kürzlich verstorbenen Michael Winner begeistert Genre-Fans bis heute und war damals an den Kinokassen so erfolgreich, dass der Film gleich vier (!) Fortsetzungen nach sich zog. 2013 sollten nun die Arbeiten an einem Remake des Films beginnen, bei dem der "The Grey"-Regisseur Joe Carnahan sowohl das Drehbuch verfassen, als auch Regie führen sollte. Doch wie Deadline nun berichtet, hat der Regisseur das Projekt abrupt verlassen.

Der Grund für den Ausstieg waren offenbar Meinungsverschiedenheiten über die Besetzung der Hauptrolle. Die Produktionsstudios Paramount und MGM sollen nicht mit Joe Carnahans Favoriten für die Rolle des rachsüchtigen Architekten Paul Kersey einverstanden gewesen sein, da diese bereits Bruce Willis für den Part vorgesehen haben, mit dem der Regisseur sich seinerseits offensichtlich nicht anfreunden konnte.

Wie es nun um die Zukunft des "Death Wish"-Remakes steht, ist erst einmal ungewiss. Ob wir tatsächlich Bruce Willis in der Rolle des Architekten Paul Kersey sehen werden, wird wohl in erster Linie davon abhängen, wie schnell ein neuer Regisseur für das Projekt gefunden werden kann.

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Kommentare

  • Slevinho

    finde es gut , dass regisseure nicht alles mit sich machen lassen , glaube auch nicht dass willis für den film geeignet wäre

  • Hzi12

    Der Willis könnte auch mal 'ne Pause einlegen ...

  • FilmFan 1.0

    Halte zwar nicht viel von Joe Carnahan, eher ein Handwerker als Künstler. Aber bei der Besetzungsfrage zum "Death Wish"-Remake versteh' ich sein Handeln. Einen ikonischen Action-Charakter durch einen ergrauten Action-Star zu besetzen, mag zwar marketingtechnisch sinnvoll sein aber es nimmt viel Spielraum "zum Experimentieren" weg. Sonst kommt so etwas flaches wie "Superman Returns" (2006), "Planet der Affen" (2001) oder eben auch "Amazing Spider-Man" (2012) heraus.

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