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"Lost"-Miterfinder Damon Lindelof macht Hoffnung auf Reboot der Mystery-Serie und äußert sich zu unbeantworteten Fragen
Von Tobias Breitwieser — 24.03.2014 um 08:46
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Damon Lindelof, der gemeinsam mit Jeffrey Lieber und J.J. Abrams die Serie "Lost" erfand und mit Carlton Cuse als Showrunner fungierte, machte kürzlich allen Fans Hoffnung auf neue Geschichten aus dem "Lost"-Universum. Er halte es für gut möglich, dass ein neues Team die Geschichte und Mythologie der Serie aufgreift und weitere Geschichten erzählt. Er selbst wird daran jedoch definitiv nicht beteiligt sein.

Bei einem Event anlässlich des zehnjährigen Jubiläums von "Lost" äußerte sich Miterfinder und Showrunner Damon Lindelof gegenüber E! zuversichtlich, dass es weitere Geschichten aus dem "Lost"-Universum geben wird. "Ich denke es wird mehr 'Lost' geben, aber ich denke nicht, dass diese Geschichten von uns [Lindelof, Carlton Cuse und J.J. Abrams, die ebenfalls anwesend waren] kommen werden. Ich vermute, dass ein neues Kreativteam sich dem Thema annehmen wird und seine eigenes Ding daraus macht."

Lindelof selbst sei jedoch definitiv nicht daran interessiert, noch einmal zur Welt von "Lost" zurückzukehren. "Ich denke wir haben unsere Geschichte erzählt. Wir haben so viel Energie hineingesteckt, die Serie zu Ende zu bringen, dass es uns zuviel Energie kosten würde, sie nun erneut zu starten."

Lindelof äußerte sich außerdem zur Fan-Kritik am Serienfinale von "Lost", das zur Unzufriedenheit vieler Zuschauer einige der brennendsten Fragen der Serie unbeantwortet ließ. Aus Lindelofs Sicht sei es jedoch genau die richtige Entscheidung gewesen, nicht alle Fragen abschließend zu beantworten, da die Serie in erster Linie von seinen Mysterien lebte und man "Lost" einen Großteil seiner Faszination genommen hätte, wenn man jede einzelne Frage bis ins letzte Detail beantwortet hätte. Lindelof sei froh, dass einige der unbeantworteten Fragen von "Lost" als Vermächtnis der Show weiterleben.

Momentan arbeitet Damon Lindelof für HBO an der Serie "The Leftovers"; er schrieb am Drehbuch zu "Star Trek Into Darkness" mit, dessen Trailer ihr euch hier noch einmal ansehen könnt:

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Kommentare
  • MaxPowers
    oh Gott bitte nicht
  • Neo126
    Jo das wird sicher ein grauß!
  • Saint
    Und ich habe so sehr auf Reboots von "Die Sopranos" und "Breaking Bad" gehofft! Muss mich wohl noch ein wenig gedulden.
  • lukimalle
    damon lindelof..... prometheus......
  • Jimmy V.
    Völlig davon abgesehen, dass das hier nicht mehr als eine Meinungsbefragung der Leute ist und daher 0 Relevanz hat: Ich hätte gar nicht so viel dagegen einzuwenden! Nein, ich will keinen Reboot-Trend auch noch im Serienbereich. Doch ich bin einer der Leute, die "Lost" sehr geliebt haben und denen das Ende die Serie sehr kaputt gemacht hat - bzw. auch manches noch davor, aber das Finale war dann wirklich die Krone der Enttäuschung. Vor allem hat Herr Lindelof überhaupt nicht verstanden (oder will es wahrhaben), dass es den meisten gar nicht um eine 100%-Auflösung von jedem Rätsel ging, sondern dass das Ende völlig aufgesetzt wirkt und der Serie überhaupt nicht gerecht wurde.Wenn es so etwas also geben sollte, mögen doch bitte einige Jahre ins Land ziehen. Dann sollte man die Serie von vorne bis hinten durchplanen und den Zuschauern Anspruchsvolles bieten. Dann wäre das möglich.
  • Der Eine vom Dorf
    Meine Rede!!!!
  • Loconut
    was genau hat dich denn bitte am ende so gestört? und was hättest du dir eher gewünscht?
  • Jimmy V.
    Das könnte ich dir genau sagen, wenn ich noch einmal alles rekapituliere und meine begeisterten Einträge aus einem Lost-Forum wieder aufbereitete. Grob wäre es folgendes(Spoilerwarnung muss ich wohl für niemanden aussprechen):1) Was mich am Ende gestört hat:- Es war unglaublicher Kitsch, mit diesen "Postflashes". Diese haben alles eher nach schwarz/weiß geordnet statt, wie zuvor, schön mit Graustufen zu arbeiten. Damit hat es überhaupt nicht für mich gepasst.- Diese ganzen Flashes waren in der 6. Staffel unnötig und haben eine pseudo-esoterische Erzählung aufgemacht, die viel Zeit für das wichtigere genommen haben.- Mit dem Ende war es der kleinste gemeinsame Nenner: Alle haben sich lieb, alle finden irgendwie Erlösung wenn möglich. Das ist sehr christlich-amerikanische Erzählweise.- Die Flash-Handlung war viel zu lange, die Inselhandlung war viel zu wenig.- Der Endkampf auf der Insel war völlig lächerlich und hat sich an billigem Actionkino zu orientieren versucht.- Abgesehen vom falschen Locke und Jack, waren alle anderen Charaktere in der gesamten 6. Staffel eher Statisten.- Die 6. Staffel hat unnötig lang rumgeeiert, obwohl sie so viel Zeit gehabt hätte alles als Finale aufzubereiten. 2) Was ich mir gewünscht hätte:- Schon im Vorfeld sich genau durchdenken wie das mit der ganzen Jacob-Sache ausgehen wird. Das Rauchmonster zu einem Menschen zu machen, war genial. Aber wie es dann mit ihm ausgeht, hätte viel genauer sein können und ihn weniger zum Bösen sein lassen. Es wäre doch viel cooler gewesen, wenn er wirklich nur jemand wäre, der nach Rache und Freiheit sinnt.- Wie gesagt, es geht nicht darum aufzuklären woher jeder kleine Pups kommt. Aber etwas mehr und anderes als eine Insel, die das Böse im Zaum hält, wäre schon drinnen gewesen.- Manche Erklärungen, wie z.B. jene zu den Geistern (gegenüber Hurley durch Michael), wirkten lustlos hingeschmissen. Sie waren viel wichtiger als irgendwelche Fragen wer nun mit wem ein Paar wird usw. usf.- Und letztlich muss man eben auch sagen, dass die Macher, die eine Mysteryserie (!) erschaffen, sich am Ende mit einem "It's all about the characters, it was never about the mysteries" herausreden, sich schon die Frage gefallen lassen dürfen, ob sie noch alle Tassen im Schrank haben. Man merkt, mich erhitzt das Thema etwas. :D Es bleibt trotzdem auf Platz 5 meiner Lieblingsserien. Doch Lindelof & Co. haben bewusst massive Erwartungen aufgebaut, bei denen man ihnen alles abgekauft hätte: Götter, Aliens und was nicht alles. Und dann? Eine billige, massentaugliche und schwammige Lösung.
  • AbnerRavenwood
    Für mich klingt das mehr nach einem Spin-off als einem Reboot, aber vielleicht verschwimmen hier die Granzen auch etwas. Ich kann sehr gut verstehen, dass das Finale von Lost für viele enttäuschend war. Ich war auch nicht vollkommen zufrieden und brauchte etwas, um mich mit damit abzufinden, dass es das gewesen sein soll. Dennoch muss ich zugeben, dass Lost bislang die einzige Serie ist, die mich auch 10 Jahre später immer mal wieder beschäftigt. Ich finde sie insgesamt stark, es gab eine ganze Reihe genialer Folgen und zweifellos spannende Geschichten. Am meisten beeindruckt mich bis heute der gesamtheitliche philosophische Ansatz. Daher finde ich, dass man Lost unrecht tut, wenn man die gesamte Serie nur aufgrund des Finales kritisiert.
  • lukimalle
    Ich habe Lost irgendwann nciht mehr geguckt, deshalb kann ich über das Ende nicht urteilen, allerdings verstehe ich als Fan von den Mass Effect Spielen, wie man sich in Grund und Boden über beschissene Enden aufregen kann! Gibt kaum etwas ärgerlicheres, als wenn man merkt, das da etwas nicht zu Ende gedacht wurde oder es einfach an Sorgfalt mangelte!
  • Jimmy V.
    Interessanter Vergleich - denn ich fand das Ende von "Mass Effect" zwar auch nicht gerade gut, aber weitaus befriedigender als das von "Lost".
  • lukimalle
    Wie gesagt, habe Lost nicht gesehen, aber wenn es schlimmer ist als bei Mass Effect 3, bin ich froh, dass ich irgendwann aufgehört habe, Lost zu gucken;)
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