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    "The Social Network" verletzte Mark Zuckerbergs Gefühle
    Von Alrik Seidel — 11.11.2014 um 12:56
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    In einem Interview verriet Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, dass bestimmte Teile von David Finchers "The Social Network" erfunden seien und seine Gefühle verletzt hätten. An den Kinokassen war der Facebook-Film von 2010 dennoch ein großer Erfolg .

    Sony Pictures Releasing
    In "The Social Network" stellt Jesse Eisenberg ("Zombieland") Facebook-Gründer Mark Zuckerberg als brillanten, aber distanzierten und verschlossenen jungen Mann dar. Nicht ganz so verschlossen zeigte sich jetzt der echte Mark Zuckerberg in einem Interview mit Sky News, wo er über seine Darstellung in dem Film sprach.

    Nach eigenen Angaben, sei der Film nicht komplett authentisch, bestimmte Teile der Geschichte seien erfunden oder geschönt. "Sie haben sich die gesamte Geschichte ausgedacht, wie ich angeblich beschlossen hatte, Facebook zu gründen, um Mädchen zu beeindrucken. Die wahre Geschichte beinhaltet eine Menge harter Arbeit. Wenn sie wirklich einen authentischen Film über den Ursprung von Facebook machen wollten, müsste er zeigen, wie ich zwei Stunden am Stück programmiere.", echauffierte sich Zuckerberg.

    Die nicht-wahrheitsgetreue Darstellung seiner Person treffe ihn besonders: "Sie haben einfach eine Menge Sachen erfunden, die ich als sehr verletzend empfand."

    Trotz der Aussagen Zuckerbergs, der Film spiegele nicht die komplett wahre Geschichte hinter der Gründung Facebooks wieder, war David Finchers Biopic ein wahrer Erfolg an den Kinokassen. Das neueste Werk von Thriller-Experte Fincher ist "Gone Girl – Das perfekte Opfer" mit Ben Affleck ("Argo") und Rosamund Pike ("Ein Schotte macht noch keinen Sommer"). Den Trailer zum 5-Sterne-Film könnt ihr euch nachfolgend anschauen.




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    Kommentare
    • PaddyBear
      Das weiß ich leider auch nicht. Aber wäre interessant zu wissen.
    • Modell-101
      Ist es, wenn man sich nicht mehr als drei Stunden mit einer Biographie befassen will. Aber Sachen dazuerfinden ist etwas dreist. Ist eigentlich angegeben worden, dass der Film auf wahre Begebenheiten beruht?Bei Abraham Lincoln: Vampire Hunter ist dies z.B. offensichtlich.
    • mikeros
      verständlich. Hätte mich auch irgendwo getroffen. Der Film Zuckerberg wird zwar als Genie aber dennoch auch als Person mit soziopathischen Zügen dargestellt.Der Film für sich ist aber absolut genial und behandelt einen ungeheurlich wichtigen Punkt in der Zeitgeschichte. Irgendwo hat Facebook ganze Generationen verändert und das heutige Internet geprägt. Wichtiger Film auch noch in Jahren.
    • Fain5
      Ach und was die Sache mit den 2 Stunden programmieren angeht: Das ist doch gerade Finchers Talent. Er kann selbst die stupidesten Sachen spannend aufbereiten. Ich wette bei dem sieht sogar ein Tag im Amt aus wie ein hochglanz Thriller.
    • Fain5
      Also ernsthaft, jeder der den Film und danach Zuckerberg in echt gesehen hat sollte eigentlich checken, dass da einiges für den Spannungsaufbau umgedichtet wurde. Komischerweise fand ich den Film Zuckerberg aber immer genial.Das gleiche ist doch auch bei Rush. Am Sonntag gesehen und gedacht "wow das ist echt eine klasse Story". Dann gestern mal recherchiert und erfahren dass da so gut wie alles von den realen Begebenheiten abweicht.
    • Da HouseCat
      ich hab mir das jetzt nicht durchgelesen, aber sarkasmus verstehst du schon, oder?
    • PaddyBear
      Dann sollten diese Leute aber auch mal überlegen ob das Medium Film das richtige Medium ist um die Biografie eines Menschen in seiner Gesamtheit exakt zu erfassen. Film bleibt Film.
    • Modell-101
      Dann hätten die sich eine ähnliche Person und eine ähnliche Firma ausdenken sollen, wenn es nur der Unterhaltung dienen sollte. Der Film wurde als BioPic beworben und viele Leute gingen oder gehen nun davon aus, dass Facebook so entstanden ist. Ein vollkommen falsches Bild.
    • PaddyBear
      Ein Film soll halt auch unterhalten. Da ist es nicht förderlich zu zeigen wie jemand stundenlang am PC sitzt. Hätte man vielleicht mit einer kurzen schicken Montage besser machen können aber alles in allem sollte der Film unterhalten. Trotzdem kann ich Zuckerberg irgendwie verstehen. Aber er wird (und kann) damit leben.
    • akosch
      Hatte auch erst dasselbe wie du gedacht, aber ich glaube, er meinte damit, dass man auf die Laufzeit des Films mit 2 Stunden ihn da eigentich nur beim Programmieren zeigen dürfte.
    • Da HouseCat
      nein, zwei stunden am stück programmieren...was ein arbeitsbeast.
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