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    Wahre Visionäre: Mit diesen sieben Szenen haben die Wachowski-Geschwister Filmgeschichte geschrieben
    Von Woon-Mo Sung — 06.02.2015 um 13:30
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    In „Jupiter Ascending“ entwerfen die Wachowskis ein weiteres opulent-episches Sci-Fi-Universum. Damit untermauern sie ihren Status als wahre Kino-Visionäre – und wir zeigen euch anhand von sieben Szenen, warum sie diesen auch wirklich verdient haben.

    Warner Bros.
    Neo vs. Morpheus
    (aus „Matrix“)


    Beinahe hätte es nicht geklappt, aber die Hartnäckigkeit der Wachowskis hat sich am Ende doch noch bezahlt gemacht. Der legendäre Kampfchoreograph Yuen Woo-Ping hatte nämlich ursprünglich kein Interesse an „Matrix“ und stellte deshalb eine exorbitant hohe Gagenforderung, um die Regie-Geschwister abzuwimmeln. Als dieser Plan nicht funktionierte, ging er noch einen Schritt weiter und forderte die komplette Kontrolle über die Kampfszenen und vier Monate Training mit den Schauspielern. Die Regisseure erfüllten auch diese Forderungen und so wurde der Weg frei für eine gänzlich neue Herangehensweise an Action- und Stuntarbeit in Hollywood. Denn in der Folge wurden aus Fernost stammende Kampfstunttechniken, die mit Hilfe von Drähten umgesetzt werden, immer öfter auch in westlichen Produktionen verwendet. Ebenso wurden lange Probephasen mit den Schauspielern die Regel, damit diese möglichst ihre Kämpfe selbst bestreiten können. Und zu guter Letzt sensibilisierte „Matrix“ das Kinopublikum für asiatische Action-Ästhetik und schuf so einen Grundstein für den weltweiten Erfolg von Filmen wie „Tiger & Dragon“.

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