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    Immer noch auf freiem Fuß: Die wahre Geschichte hinter dem Horrorfilm, um den sich gerade ganz Hollywood reißt
    Von David Herger — 06.07.2015 um 16:44
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    Gleich eine ganze Reihe von Hollywood-Studios will unbedingt die Story des Stalkers verfilmen, der sich selbst „The Watcher“ nennt und in den USA eine Familie terrorisiert. Wir haben die wahre Geschichte hinter dem Filmprojekt für euch recherchiert!

    Warner Bros.
    Das für 1,4 Millionen Dollar erstandene Eigenheim mit der Hausnummer 657 in der 30.000-Seelengemeinde Westfield, New Jersey war ihr absolutes Traumhaus – aber dann entpuppte sich der Alltag in der neuen Bleibe für die US-amerikanische Familie Broaddus schnell als filmreifer Albtraum. Denn nur drei Tage nach dem Einzug erhielt die fünfköpfige Familie plötzlich mysteriöse Briefe von einem anonymen Stalker, der sich in den Nachrichten selbst „The Watcher“ nennt und das Haus offenbar schon seit Jahren beobachtet. Nun will gleich eine ganze Reihe von Hollywoodstudios die gruselige Geschichte unbedingt in die Kinos bringen.


    Schon die Eröffnungszeilen des ersten Briefes muten nicht gerade wie ein freundliches Willkommensschreiben an: „Warum seid ihr hier?“, fragt der Verfasser des Briefes, bevor er fortfährt: „Ich werde es schon herausfinden. […] Wenn ich erst einmal all eure Namen kenne, kann ich auch besser planen.“ In dem Brief behauptete der Autor zudem, dass das Haus schon seit Jahrzehnten seiner Familie gehöre und es bereits seit Generationen überwacht werde. So hätten sein Großvater seit den zwanziger Jahren und sein Vater seit den sechziger Jahren das Haus beobachtet: „Jetzt bin ich an der Reihe. Meine Zeit ist gekommen.

     

    Nur zehn Tage später bekamen die Eheleute Derek und Maria einen zweiten Brief. In diesem erwähnt The Watcher auch die vorherigen Besitzer des Hauses, die Familie Woods. „Ich habe den Woods gesagt, dass sie mir junges Blut bringen sollen. […] Haben sie sich daran gehalten? Und wo spielen sie denn, im Keller?“ John und Andrea Wood hatten zu der Zeit, als sie noch das Haus bewohnten, im Keller ein Spielzimmer für ihre Kinder hergerichtet, was dem Watcher offenbar nicht entgangen war. Nach diesem zweiten Brief war der „Spaß“ für die Familie Broaddus endgültig vorbei und so kontaktierte sie aus Sorge um ihre drei Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter die Polizei. Doch die Suche nach dem Täter ist bis heute nahezu erfolglos geblieben. Laut dem Tageblatt The Westfield Leader könnte hinter dem Watcher sogar eine Frau stecken, da auf einem der Briefe die DNA einer weiblichen Person entdeckt wurde.


    Trotzdem blieben die Briefe nicht ohne Folgen. Die Eheleute Broaddus klagten nämlich vor kurzem nicht nur gegen den Makler, der beim Verkauf des Hauses von „freundlichen Nachbarn“ sprach, sondern auch gegen die Vorbesitzer, die Familie Woods. Diese sollen nämlich auch schon wegen der Briefe ausgezogen sein und das verheimlicht haben. Für die Ängste, die die Familie Broaddus durchstehen musste, verlangen sie nun einen Schadenersatz in unbekannter Höhe, der allerdings mindestens die Kosten für das Haus von 1,4 Millionen Dollar beinhalten soll. Ihre Versuche, das Spukhaus zu verkaufen, scheiterten nämlich, nachdem die Berichte über den Vorfall in den gesamten Vereinigten Staaten die Runde machten. Dass Hollywood nun einen Horrorfilm über dieses Ereignis plant, wird die Bemühungen der Broaddus nicht gerade erleichtern.


    Reichlich Material für einen packenden Spukhaus-Thriller gäbe das Mysterium allemal her. Allein die folgende Zeilen eines Briefes des Watchers erschüttern den Leser schließlich bis ins Mark: „Habt ihr eigentlich schon herausgefunden, was sich in den Wänden befindet? […] Mit der Zeit werdet ihr das schon herausfinden.
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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Da finde ich nix faszinierendes dran.Was in den Wänden ist? Einfach durchleuchten lassen.Das Haus auf Kameras und Wanzen checken lassen und eigenes Überwachungssystem installieren, um Unbefugte sofort zu erwischen.Ende der Geschichte.
    • Bruno D.
      Das ist doch gerade das Spannende. Man weiß nicht was einen erwartet/wohin das noch führen kann. Stalker fangen zumeist klein an und steigern sich hinein.
    • Bruno D.
      Der Stalker schlechthin lässt sich nicht erwischen, ist technisch bewandert und nutzt tote Winkel. Außerdem buddelt der gemeine Stalker sich selber Tunnels und nutzt EMP-Schocklanzen.
    • niman7
      Also für mich hört sich das ganze sehr spannend an.l
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